Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beitrag zur Theorie der gemischten Farben
Person:
Grailich, Joseph
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-807816
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-808101
Them-ie der gemisclu 
en Fnrben. 
19 
dia clic grüsste Gonanigkeit in der Orientirung znlassen. 
findet, dass untnr diesen binären Comhinationen nur 
Gitter bilden, 
Helmholtz 
Indigblanl und Gelb Wciss geben, so dass zurZuszunmensetzung sämmt- 
Iicher Farbentüne des Spcctrulns mindestens fünf einfache Farben 
Iiüthig scicn: Roth, Gelb, Grün, Blau, Violet, da Roth und Grün auf 
keine NVeise. Blau und Violet nur sehr schlecht mlurch Mischung zu 
erhaltcn sci. Grassmann 65), in Stettin, zeigte hierauf, wie die 
Helmho ltz'schen Messungen ganz gut mit der Newtoifsclxen 
Regel stimmen, wogegen sich wolxl das einwenden liesse, dass es 
nach Newton's Hegel überhaupt unmüglich sei, in einer Frage von 
dieser Feinheit gaine Entscheidung zu erwarten, so lange in die New- 
tolfsche Construction nicht die Fraun hofefsehe eingetragen und 
die Intensitäten der INIisch-Colnponenten genau- ermittelt sind, was 
aber unerfüllbare Forderungen sind; hievon mehr im 5. Abschnitte. 
Andererseits theilt Foucault  durch Hclmholtzks Versuche 
angeregt, ein Verfanhren mit, prismatische Mischfarben zu prüfen, 
dus eine grosse Feinheit der Beobachtnxlg zulässt; es ist um so werth- 
voller, als es so modiücirt werden kann, dass nebst der Mischfurbe 
zugleich (las Spectrum selbst beliebig mitgesehen werden kann oder 
nicht. 
Als 
ein 
Vers uch 
die 
Theorie 
der 
Farben 
mathemetisch 
zu 
bchandeln, muss Ch allis l") ,,Theoretische Auslegung einiger That- 
sachen, die Zuszxlnlnelnsetzung der Fuvben bcfreffend" genanxlt werden; 
dn er sich aber nur kurz fasst und cigcntlich nur zeigen will, dass 
dicses Problem auch einer rein nlathemzztischcn Belmntllung fähig sei, 
ohne es wirklich einer solchen zu unterwerfen, so bliob seine Arbeit 
ohnc Einfluss und Naclnvirkung. 
Z WEYFER 
ABSCHNYFT. 
gleicher Amplitude. 
Interferenz zweier uugleichfarbiger Strahlen von 
Nehmen wir an, es Äbewegten sich zwei geradlinig poiarisirte 
Slrahlen von verschiedener YVellcniänge iängs derselben Bahn und 
in irgend einem Punktc dieser Balm, (leu wir hier ais Anfamgspunkt 
der Coordination betracliten, seien ihre Phasen gleichzeitig der Nulle 
gleich, so (iass, svenn 
sir: 
31 
Äl
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.