Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wie erlangt man brillante Negative und schöne Abdrücke?
Person:
Hauberrißer, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-697364
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-698246
gehaltes im Entwickler (bei getrenntem Entwickler weni- 
ger von der Lösung B nehmen). 3. Bromkalizusatz. 
4. Erniedrigung der Temperatur. 5. Zusatz von Kalium- 
metabisulfit oder Natriumbikarbonat zum Entwickler, wo- 
durch ein Teil des Alkali neutralisiert wird (kommt nur 
für fertig gemis.chten Entwickler in Frage). Welche von 
diesen Mitteln einzeln in Betracht kommen, oder ob meh- 
rere Mittel kombiniert werden, hängt in erster Linie von 
der Art des Entwicklers ab und sind bei den einzelnen 
Entwicklervorschriften die entsprechenden Notizen be- 
reits gegeben worden. Erniedrigung der Temperatur ver- 
langsamt namentlich beim Hydrochinonentwickler die 
Entwicklungsfähigkeit ganz gewaltig, während sie bei 
Edinol und Metol nur unwesentlich ist. Während mit 
Hydrochinon, Glycin, Adurol, Pyramidol, Pyrogallol 
30fache Überliclitungen ausgeglichen werden können, 
können mit Rapidentwicklern Metol, Metol-Hydrochinon, 
Edinol, Amidol, Rodinal nur kaum 4fache Übcrlichtungen 
gut ausgeglichen werden. Wichtig ist bei Entwicklung 
überlichteter Negative auch die Plattensorte. Es gibt 
Plattcnsorten, namentlich. in niedrigen Preislagen, welche 
trotz besonders abgestimmtem Entwickler nur wenig 
Überlichtung vertragen und gute Resultate nur bei an- 
nähernd richtiger Belichtung geben, während andere 
Plattensortcn einen größeren Spielraum erlauben. Die 
stärkste Überliehtung (1000fach) verträgt die Hydra- 
platte der Paget-Co, welche es ermöglicht, Gegenstände 
von starken Lichtkontrasten gut wiederzugeben. 
 Unterbelichtcte Aufnahmen lassen sich 
weit weniger vollkommen verbessern, wie ii.berbelichtete. 
Um Unterbelichtungen zu korrigieren. stehen nur fol- 
gende Mittel zur Verfügung:  Vermehrung des Alkali- 
gehaltes im Entwickler, indem man entweder bei getrenn- 
ten Entwicklerlösungen mehr von der Lösung B nimmt 
oder zu fertig gemischten Entwicklern einige Kubikzenti- 
meter Ätznatronlösung 1 : 10 zufügt. 2. Geringe Er- 
höhung der Temperatur; man kann aber hierbei bei den 
meisten Entwicklern über eine Temperatur von. 23-24" C 
nicht hinausgehen, da sonst starke Verschleierung auftritt. 
3. Durch geeignete Wahl des Entwicklers. Am ungeeig-
        

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