Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wie erlangt man brillante Negative und schöne Abdrücke?
Person:
Hauberrißer, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-697364
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-698155
Für langsame und weichere Entwicklung nimmt man 
20 ccm von Lösung A, 20 ccm B, 20 ccm Wasser. Für 
überbelichtete Aufnahmeen setzt man Bromkalilösung 
1 :l0, für unterberlichtete Aufnahmen einige Kubikzenti- 
meter Ätzkalilösung 1 :l0 zu. 
Der Eikonogenentwiekler 
liefert gut modellierte, zarte, weiche Negative; das Bild 
erscheint rasch, braucht aber einige Zeit, um die nötige 
Kraft zu erhalten. Auch hier arbeitet man meistens mit 
Tei.llösungen: 
A. Destilliertes Wasser (kochend) . . 3000 ccm 
Natriumslulfit (kristallisiert)  . .  200 g 
Eikonogen . . . . . . . . . 50 g 
B. Destilliertes Wasser . . . . . . 1000 ccm 
krist. Soda . . . . . . . . . 150 g 
Zum Gebrauch setzt man zu 3 Teilen der Lösung A 
1 Teil der Lösung B; durch Bromkalizusatz kann man 
Uberbelichtungen korrigieren. 
Eikonogen entwickelt auch mit Sulfit allein, aber sehr 
langsam. 
Viel häufiger als der reine Eikonogenentwickler wird 
der ZßmiSChtß Eikmwgen-Hydrochinonentwickler verwen- 
det und existieren eine Reihe von Vorschriften; eine gute 
ist die folgende: 
A. Destilliertes Wasser (kochend) . . 2500 ccm 
Natriumsulfit (krist) . .  . . . 300 g 
Eikonogen . . . . . . . . . 25 g 
Hydrochinon . . . . . . . . . 10 g 
B. Destilliertes Wasser . . . . . . 500 ccm 
Pottasche . . . . . . . . . . 150 g 
 Zum Gebrauch mischt man 5 Teile der Lösung A mit 
1 Teil der Lösung B. Auch der gemischte Entwickler 
hält sich gut längere Zeit. 
Der 
Metolentwickler 
ist einer der energischsten Entwickler, in welchem das 
Bild äußerst schnell erscheint, und eignet sich besonders 
zur Hervorrufung knapp belichteter Aufnahmen. Man 
muß reichlich entwickeln und darf das Negativ nur in der
        

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