Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wie erlangt man brillante Negative und schöne Abdrücke?
Person:
Hauberrißer, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-697364
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-697844
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Nächst einer brauchbaren Kamera und einer brauch- 
baren Dunkelkammer ist die richtige Belichtungszeit das 
wichtigste zur Erzielung eines brillanten Negativs. 
Um das richtige Belichten zu lernen, 
ändere man zunächst nichts an der Geschwindigkeit des 
Momentverschlusses, sondern verstelle nur die Blenden. 
Denn es ist bedeutend schwieriger, richtig zu belichten, 
wenn man zwei Faktoren (Blende und Geschwindigkeit 
des Verschlusses) oder, wie bei den Kameras mit Schlitz- 
verschluß, gar drei. Faktoren (Blende, Federspannung und 
Schlitzbreite) zu berücksichtigen hat. Für die meisten 
Fälle genügt es, wenn der Verschluß so rasch. geht, daß 
man Momentaufnahmen aus der Hand machen kann, also 
etwa Ilzo-llzt Sekunde. Bei dieser Gelegenheit sei be- 
merkt, daß die Zeitangaben bei den meisten Verschlüssen 
viel zu kurz angegeben sind und entsprechend reduziert 
werden müssen. (Näheres. später.) 
Die meisten besseren Objektive besitzen mindestens 
6 Blenden, deren Öffnungen so beschaffen sind, daß j e d e 
Blende di.c doppelte Belichtungszeit der 
nächst größeren und die halbe Belich- 
tungszeit der nächst kleineren Blende 
e r f o r d e r t.  
Die Blenden sind häufig mit den relativen Belich- 
tungszahlen 6, 12, 24, 48, 96 und 192 bezeichnet, denen 
die relativen Öffnungen f :8. f : 11, f  f : 22." f 232 
und f 244 entsprechen. 
Besitzt man an seinem Objektiv ein anderes Blen- 
densystem oder sind die Blenden gar nur mit Nummern 
 bezeichnet, so ist es empfehlenswert, es. durch ein 
solches mit relativen Öffnungszahlen, f 28, 
f : 11, f : 16, i 122, f :32, f z44, ersetzen zu lassen. was 
durch jede optische Fabrik oder bessere Handlung photo- 
graphischer Bedarfsartikel geschehen kann. Die "rela- 
tive Öffnung" bezeichnet das Verhältnis zwischen Brenn- 
weite und wirksamem Durchmesser der Blende. Besitzt 
z. B. ein Objektiv eine Brennweite von 120 mm und eine 
Blende von 15 mm wirksamem Durchmesser (der immer
        

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