Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wie erlangt man brillante Negative und schöne Abdrücke?
Person:
Hauberrißer, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-697364
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-697733
nur in geringem Maße bei den dreilinsigen Anastigmaten 
auf und gehört z. B. der Zieiß Tessar, der in den 
Lichtstärken i : 2,7, f : 3,5, f :6,3 und f : 4,5 geliefert wird, 
zurzeit zu den best-korrigiertesten Objektiven; er hat 
nur den einen Nachteil, daß man nicht mit der Ijlinter- 
linsc allein arbeiten kann, doch kann man ihn dadurch 
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Abb. 11. Abb. 1s. 
Querschnitte von verkitteten Anastiqmatcn. 
Doppelprotar Ser. Vll von Zelß. Dagor von Goerz. 
ausgleichen, daß man sich eine Einzellinse, z. B. die 
Hälfte eines Aplanaten oder Doppelanastigmaten oder 
eine Protarlinse dazu kauft und das. Gewinde so schneiden 
läßt, daß es in das Gewinde des Tessars hineinpaßt. 
nachdem Vorder- u n d Hinterlinse des Tessars heraus- 
geschraubt wurden. Die Patente 
der meisten bewährten Anasti-  
gmate sind abgelaufen und kön-   
nen die Objektive auch jetzt von    
anderen Fabrikanten hergestellt w - ü 
werden. Diese Nachahmungen   DFÄT"__AÄ  
Stehen den Originalobjektiven in 19 
der Leistung oft kaum nach, sind Am  
aber wesentlich billiger als diese. 
S0 besitzen z. B. das Xenar von Schneider, Ernotar 
von Ernemann, Anticongar von Plaubel diese Tessarkon- 
struktion, so daß diese dem Zeiß-Tessar fast gleich- 
kommen. 
Man kann auch die von Zeiß in den Handel gebrachte 
Distarli.nse auf das. Tessar setzen; dann hat man 
ungefähr die Wirkung einer Hinterlinse, muß dann wie 
bei dieser viermal länger "belichten und mit doppeltem 
Balgenauszug arbeiten. Um mi.t der Distarlinse gestochen 
scharfe Bilder zu erzielen, muß ziemlich stark abgeblen- 
det werden.
        

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