Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wie erlangt man brillante Negative und schöne Abdrücke?
Person:
Hauberrißer, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-697364
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-697721
 Spiegelfletcke entstehen durch Spiegelung des ein- 
Iallenden Lichtes an den an Luft grenzenden Linsen- 
Tlächen, die bis, zu einem gewissen Grade als Spiegel 
tvirken. Je mehr solche an Luft grenzende Linsen- 
riziehen vorhanden sind, desto mehr Spiegelflecke er- 
scheinen. Die einfache Landschaftslinse (Abb. 12) be- 
sitzt die wenigsten Spiegelflecke (das aus einem Nadel- 
strch in schwarzes Papier oder Blech bestehende. soge- 
nannte L0 ch 0 hj e k t iv liefert gar keine Spiesäeltlecke), 
di.e meisten ein aus vier oder gar sechs. Einzellinsen be- 
stehender Anastigmat (Abb. 15). Die Spiegelfleeke treten 
  
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Abb. 
Eurynar (unverkittet). 
Abb. 16. Querschnitt vom Hel 
(dreiteiliger Anastlgmat). 
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meistens. in Form von hellen Kreisen auf, doch sind auch 
andere Formen, sowie e.in allgemeiner leichter Schleier 
möglich. Bei Aufnahmen gegen die Sonne mit der Sonne 
im Bilde lassen sich meistens auch mit verkitteten 
Anastigmaten Spiegelilecke nicht vermeiden, während 
bei unverkitteten Anastigmaten diese oit auftreten. auch 
wenn keine Sonne scheint. 
c) Unbrauchbarkeit als Weitwinlcel iür das doppelt 
so große Format, da ein stärkeres A'bblenden die Rand- 
schärfe meistens nur wenig steigert. 
' Die meisten verkitteten Anastigmate des 
Handels sind als vorzüglich zu bezeichnen, wie die D o p- 
pelanastigmate „Dagor" von Goerz, Colli- 
neare von Voigtländer, Linearanastigmate von Rietzschel, 
Protare und Doppelprotare von Zeiß usw. Die 
Nachteile der vierlinsigen unverkitteten Objektive treten
        

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