Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wie erlangt man brillante Negative und schöne Abdrücke?
Person:
Hauberrißer, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-697364
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-697718
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sie mit dem sogenannten Astigmatismus behaftet sind. 
weshalb das Objektiv bei voller Öffnung nur die Mitte 
scharf zeichnet; bei   
Anwendung von klei-  Ä  
nen Blenden wird auch    
der Rand des Bildes  
Schaft  ksäirxxsxh. i!   
Wird ein Objektiv  v 3   
nicht nur für das For-    ,  
mat, für das es. eigent- l xßiF  g 
lieh äiestimmä ist, ver-  kyxtwx 
wen et, son ern nur h  
für ein viel kleineres,    
(Z- B- ein  für Abb. 14. Typus eines Aplanaten. 
6:9 cm, statt für 
13 : 18 cm), so tut. in vielen Fällen ein guter Aplanat die 
gleichen Dienste wie ein teurer Anastigmat. 
4. Die vollkommensten Objektive für den Amateur 
sind die Anastlgmate, die schon bei voller Öffnung ein 
randschartes Bild geben, so daß die volle Lichtstärke des 
Objektivs ausgenutzt werden kann. Man unterscheidet 
symmetrische und unsymmetrische, verkittete und unver- 
kittete Anastigmate.  
Von den meisten symmetrischen Anastigmaten kann 
die Hinterlinse für sich als Landschaitsobjektiv benutzt 
werden. Die unverkitteten Anastigmate bestehen meistens 
aus vier Linsen, die durch Luitschichten getrennt sind; 
sie sind meistens billiger als die verkitteten Anastigmate 
und leisten sehr Gutes, solange man keine Aufnahmen 
gegen die Sonne macht. Gegenüber den Anastigmaten 
mit verkitteten Linsen haben sie jedoch folgende Nach- 
teile: 
 a) Großer Lichtverlust durch Reflexion, so daß die 
wirkliche, praktische Lichtstärke eines "unver- 
kitteten Anastigmaten von beispielsweise f :5,5 manch- 
mal kaum größer ist, als etwa die eines verkitteten 
Anastigmaten f  
b) häufigeres Auftreten von sogenannten Spiegel- 
tlecken; 
        

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