Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wie erlangt man brillante Negative und schöne Abdrücke?
Person:
Hauberrißer, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-697364
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-697670
erste Platte -mit. Beim Hineinschieben der Hülse schiebt 
si.ch die Platte hinter die ande.ren; ebenso ist der Vor- 
gang bei den nächsten Platten. Man kann natürlich in der 
Dunkelkammer auch die einzelnen belichteten Platten 
herausnehmen und entwickeln. Der Piller Plattenpack 
hat sich bis heute gut bewährt und es sind bis. jetzt 
keinerlei Störungen beim Wechseln vorgekommen. 
Viele Amateure wünschen einen Apparat, bei dem 
nahe und entfernte Gegenstände scharf erscheinen und 
Einstellen überflüssig ist. Sie ziehen deshalb billige 
Apparate vor, die nur eine Lichtstärke von f:12,5 be- 
sitzen. 
Man kann mit jedem Apparat bis zur Bildgröße 
61], 211 cm eine scharfe Einstellung auf verschiedene 
Entfernungen erhalten, wenn man das Objektiv auf 
f: 12,5 abblendet und auf ca. 5 m einstellt. 
Es sei aber ausdrücklich bemerkt, daß man dann 
Momentaufnahmen nur bei kräftigem Sonnenlicht machen 
kann. 
Außer den beschriebenen Apparaten gibt es noch" 
eine Reihe anderer, die besonderen Zwecken dienen, so 
z. B. die Spiegel-Reflexkamera, welche die 
Einstellung und Beurteilung des durch Spiegelreflex auf 
einer horizontalen Mattscheibe in voller Platten- 
größe sichtbaren Bildes bis zum Augenblick" der Auf- 
nahme gestattet. 
Eine besondere Konstruktion besitzen auch. die 
Stereoskopkameras, die mit zwei identischen 
Objektiven versehen sind, um Doppelbilder, die beim Be- 
trachten im Stereoskop plastisch wirken, herstellen zu 
können. Die Plattenformate für Stereoskope schwanken 
von 4,5 : 10,7 bis. 9 : 18 cm, der Abstand der beiden Ob- 
jektive schwankt zwischen 60 und 80 mm. Am vorteil- 
haftesten ist es, den Abstand der Objektive gleich der 
Pupillendistanz der menschlichen Augen, durchschnittlich 
65 mm, zu wählen, welche ein Plattenformat bis zu 9 : 14 
am besten entspricht. Über die verschiedenen Verhält- 
nisse bei stereoskopischen Aufnahmen muß man sich in 
Spezialwerken orientieren. Besonders interessant ist das 
Voigtländer S t e r e o f l e k t o s k o p , es stellt die Ver- 
21:
        

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