Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wie erlangt man brillante Negative und schöne Abdrücke?
Person:
Hauberrißer, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-697364
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-698727
Das 
Trocknen 
der 
Kopien. 
Die Kopien müssen möglichst rasch getrocknet wer- 
den, indem man die Celloidinkopien zwischen rein em . 
frischem Fließpapier vom anhängenden Wasser be- 
freit und freiwillig trocknen läßt.  
Kopien auf Gelatinepapieren (Aris.t0 u. a.) müssen 
nach griindlichem Wässern noch 5 Minuten lang in ein 
Formalinbad (5-10 ccm käufliches Formalin auf 200 ccm 
Wasser) gebracht werden; ein Wässern nach diesem 
Bade ist nicht nötig. Ohne Benutzung des Formalin- 
bades würde das Fließpapier auf der Schichtseite an- 
kleben. 
Kopien auf GelatinepaDieren kann man auch mit 
Hochglanz versehen, indem man sie nach dem For- 
malinbad unter Vermeidung von Luftblasen auf eine be- 
sondere Emailleplatte legt, mit dem Rollquetscher fest- 
preßt und fr eiwillig trocknen läßt. 
Das 
Beschneiden 
der 
Kopien. 
Die Photographien können trocken oder naß be- 
schnitten werden. Im ersteren Falle werden sie auf eine 
Spiegelglasscheibe gelegt und mit einem sogenannten 
Beschneideglas von gewünschter Größe. bedeckt; mit 
einem scharfen Messer oder einer in einen Federhalter 
gesteckten Beschneideieder werden die überstehenden 
Ränder weggeschnitten, wobei das Beschneideglas fest 
angedrückt werden muß. 
Will man die Bilder naßi zuschneiden, so legt man 
das Beschneideglas auf das nasse Bild, welches nach 
dem Anpressen durch Adhäsion haften bleibt, und s.chnei- 
det die überstehen-den Ränder mit einer langen, sehr 
scharfen Schere (ohne abzusetzen) ab. 
Das 
Aufkleben 
der 
Photographien. 
Am besten werden die Photographien i.n nassem Zu- 
Stande aufgezogen, indem man die zugeschnittenen Bil- 
der in eine Schale mit reinem Wasser bringt und dann
        

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