Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wie erlangt man brillante Negative und schöne Abdrücke?
Person:
Hauberrißer, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-697364
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-698621
Der 
Positivprozeß. 
Durch den Negativprozeß erhält man von dem auf- 
genommenen Gegenstande ein Bild, in welchem Licht 
und Schatten im umgekehrten Verhältnis zur Natur 
stehen. Durch den Positivprozeß erhält man ein rich- 
tiges, der Natur entsprechendes Bild. Er beruht darauf, 
-daß man auf das trockene Negativ  Schicht auf Schicht 
 ein mit Chlorsilber präpariertes Papier legt, welches 
die Eigenschaft besitzt, am Licht sich dunkel zu färben. 
Das Papier wird sich also unter den durchsichtigen Stel- 
len des Negativs dunkel färben, an den undurchsichtigen 
Stellen aber weiß bleiben. Damit man den Kopierprozeß, 
ohne das Bild zu verschieben, genau verfolgen kann, be- 
dient man sich eines. sogenannten Kopierrahmens. 
Die hauptsächlichsten Chlorsilberpapiere sind das 
Albuminpapier, Celloidinpapier, Aristopapier usw. Außer 
diesen direkt kopierenden Chlorsilberpapieren gibt es 
noch Bromsilberpapiere und Chlorsilberpapiere, soge- 
nannte Gaslichtpapiere, wie Velox-, Velofylla Lenta- 
papier u. a., ferner die Platinotypie, den Pigment- und 
Gummidruck u. a. 
Von den direkt kopierenden Chlorsilberpapieren 
sind bei den Amateuren fast nur das Celloidinpapier und 
das Aristopapier im Gebrauch. Die verschiedenen Papier- 
sorten zeigen geringe Unterschiede in der Behandlung; 
am besten richtet man sich in der speziellen Behandlung
        

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