Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wie erlangt man brillante Negative und schöne Abdrücke?
Person:
Hauberrißer, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-697364
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-698489
kein oder nur ein schwaches Bild zeigen  also gerade 
richtig oder zu kurz belichtet sind, in einem frischen, 
unverdünnten Entwickler. 
Die Filme, die im ersten verdünnten Entwickler gut 
gekommen sind, werden in diesem fertig entwickelt. Bei 
dieser Art der Entwicklung muß man in größerer Ent- 
fernung von der roten Lichtquelle arbeiten, da das Film- 
ban-d längere Zeit dem roten Licht direkt ausgesetzt ist 
und deshalb leichter schleiert, während bei einer Platte 
in der Schale das rote Licht durch die über der Platte 
liegende Entwicklerschicht etwas gedämpft wird. 
Die fertig entwickelten Filme werden gewaschen,. im 
sauren Fixierbad fixiert und mindestens eine Stunde lang 
gut gewässert. Beim Fixieren sind die Filme häufig vor- 
sichtig zu bewegen, da Stellen, an denen sich zwei Filme 
mit den Schichtseiten berühren, manchmal schlecht 
fixieren. (In solchem Falle müssen die Filme in ein ge- 
brauchtes Tonfixierbad gebracht werden, in welchem sie 
leicht fertig fixieren.) 
Das 
Wässerp 
der 
Filme. 
Nacht dem Fixieren werden die Filme zwei Stunden 
lang gut gewässert. Es ist bei den Filmen viel mehr 
Sorgfalt zu verwenden als bei den Platten, da die im 
Wasser schwimmenden Filme mit ihren scharfen Ecken 
leicht Verletzungen in der Schicht anderer Filme ver- 
ursachen können. Wenn der Film beim Entwickeln nicht 
zerschnitten worden ist, wässert man am besten den 
ganzen Streifen. 
Das 
Trocknen 
der 
Filme. 
Alle "Rollfilme (außer den Bayerfilmen, die infolge 
des verwendeten Materials "Cellit" nicht rollen) sind 
jetzt auf der Rückseite mit einer Gelatineschicht über- 
zogen, wodurch das Rollen verhindert und bei Auf- 
nahmen gegen das Licht die Lichthofbildung vermindert 
wir-d. Diese Filme dürfen nicht auf einer
        

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