Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wie erlangt man brillante Negative und schöne Abdrücke?
Person:
Hauberrißer, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-697364
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-698474
Kodakiilme nimmt man besser den Pyroentwickler, der 
sich allerdings rasch oxydiert und die Hände braun färbt. 
Meistens entwickelt man den Filmstrcifen, ohne ihn 
zu zerschneiden; man weicht ihn, nachdem er vom 
schwarzen Schutzpapier losgetrennt ist, in reinem Was- 
ser gut und vollständig ein und zieht ihn dann durch eine 
Schale mit Entwickler, der mit ca. 2 Teilen Wasser ver- 
dünnt und mit Bromkalilösung 1 : 10 (ca. 8-20 Tropfen) 
versetzt ist. Die Schale nimmt man, am besten nicht zu 
klein, mindestens 18:24 cm, da sonst zuviel Entwickler 
r 
Abb. 
Entwickeln von Rol 
lfilmen. 
verloren ginge. Um die Finger nicht zu beschmutzen 
und um den Film besser halten zu können, iaßt man die 
beiden Filmenden mit eigenen Holzklammern an. Die 
Schichtseite des Films muß nach oben gerichtet sein. In 
dem verdünnten und mit Bromkali versetzten Entwick- 
ler wird der Film so lange durchgezogen, bis die Bilder 
erscheinen; sind alle Aufnahmen richtig belichtet, so 
werden sie alle gleichzeitig sichtbar werden.  Sind sie 
ungleich belichtet, so zeigen si.ch zuerst die überbelich- 
teten Aufnahmen. In 1-etzterem Falle. nimmt man den 
Film aus dem verdünnten Entwickler heraus und legt ihn 
in reines Wasser, schneidet die einzelnen Negative mit 
der Schere auseinander und entwickelt die Teile, die gar
        

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