Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch für die Kalkulation im Photographengewerbe
Person:
Lüpke, Johannes Gellert, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-671728
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-671955
Fracht- und Transportkosten, 
Kosten für Versicherung, 
Feuer, Wasserschäden, Einbruch, Glas, Haftpflicht, Unfall, Negativ, 
Kosten für soziale Versicherung: 
Invalidenversicherlmg,  
Angestelltenversicherung, 
Erwerbslosenversicherung, 
Steuern (Umsatz-, Gewerbe-, Lohnsummen- und Gewerbekapitalertrags- 
steuer , 
Kosten für) Kammer, Innung, Verband, Berufsschule, 
Kosten des Geldverkehrs: 
a) Verzinsung des eigenen Geldes, 
b) „ „ fremden Geldes, 
c) Zinsverluste. 
In der Kalkulation nicht berücksichtigt: Altersrücklage, da diese im 
prozentualen Verdienstzuschlag enthalten sein muß. 
Verdienstzuschlag. 
Diese 
Posten 
zusammen 
ergeben 
den 
Verkaufspreis. 
I. Materialkosten. 
Das Schema zeigt uns unter der Überschrift "Materialkosten" die dort 
aufgeführten Materialien. Unter dieser Rubrik sind also alle die Materialien 
einzusetzen, die wir zur Herstellung einer Photographie benötigen. Daß 
die Aufzählung nicht erschöpfend ist, zeigt schon das Wörtchen "usw." an. 
Bei den Materialkosten wird sich eben jeder Geschäftsmann vor der Auf- 
stellung der Kalkulation klar sein müssen, welcherlei Material er zu einer 
bestimmten Aufnahme bedarf. Er wird somit für die Herstellung eines Edel- 
drucks die obige Reihe noch vervollständigen müssen. Daraus erhellt also, 
daß er bei den verschiedenen Ausführungen von Bildern auch verschiedene 
Materialkosten haben wird. Erst wenn der Photograph sich genau Klar- 
heit darüber verschafft, welche Materialien zu berücksichtigen sind, kann 
er daran gehen, den Wert der zu verwendenden Materialien für die Zwecke 
der Kalkulation einzusetzen. Hilfe bei dieser Berechnung ist ihm seine 
Buchführung, sofern er es vorgezogen hat, die Ausgaben nach Sachgebieten 
getrennt einzutragen. Weiter kann er sich in der Mappe „Preislisten 
und Offerten" schnell über die Preise mancher Materialien Kenntnis ver_ 
schaffen. Wir bringen aber am Schluß dieses Buches auch eine Tabelle, 
in welche sich jeder die Preise der von ihm benutzten Materialien ein- 
tragen kann. 
Schon bei Beginn dieser Aufstellung zeigt sich, daß die Qualität der 
verwendeten Materialien für die Kostenerrechnung von Bedeutung ist. Für 
Platten, Papiere, Kartons, Klebefolien und auch noch für Chemikalien können 
die Kosten pro Aufnahme oder pro Auftrag verhältnismäßig leicht errechnet 
werden. Schwieriger ist es schon bei den Posten „Lack, Bleistift, Pinsel". 
Hier ist es zu empfehlen, an Hand der Bücher die Gesamtausgaben z. B. für
        

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