Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der neueren deutschen Kunst vom Ende des vorigen Jahrhunderts bis zur Wiener Ausstellung 1873
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-524503
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-525699
Drittes 
CalaitWel. 
Dämmerung. 
A. R. Mengs und seine Schule. Die Vedutenlandschaft. 
Classicistische Regungen in der Plastik und in der 
Baukunst. 
xvähreild noch ziemlich spät in der zweiten Hälfte des 
'18. Jahrhunderts der Chef der Berliner Bildhauerei, der obenerwähntc 
Tassaert, meinte, es gäbe nur acht bis neun Antiken, die gut oder muster- 
haft wären, obgleich selbst diesen wla gracea fehlte, Waren (10611 
auch schon Männer aufgetreten, Welche die Wahrheit besser als der 
gallisirte Niederländer erkannten. F. Algarotti aus Venedig, welcher 
einige Zeit am Hofe August III. lebte und von Friedrich dem Grossen 
in den Adelstand erhoben worden war, erfreute sich schon um die 
Mitte des Jahrhunderts einer correcteren Anschauung. Ihm galt 
bereits die Antike xals Muster und Spiegel der Schönheita, und 
indem er es als das Hauptinittel der Regeneration der Veffallenen 
Kunst betrachtete, zu ihrem Studium zurückzukehren, so hatte er 
sich sogar selbst damit beschäftigt, die ÖPeT nach Analogie de? 
griechischen Tragödie umzugestalten. Aueh im Gebiet der christ- 
lichen Kunst empfahl er das Zurückgehen auf die Feinen Quellen: 
stellte, wie auch schon 1758 der greise G. P. Zannotti aus Bologna, 
als solche Dante und die Altitaliener hin. und glaubte, dass die
        

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