Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der neueren deutschen Kunst vom Ende des vorigen Jahrhunderts bis zur Wiener Ausstellung 1873
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-524503
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-527200
Zweites 
Capitel. 
Die 
Klosterbrüder von S. Isidoro 
Romantiker von 1810- 
und die 
4820. 
römischen 
Vor den Gypsabgüssen der akademischen Sammlung zu Kopen- 
hagen war einem Carstens sein vorher latentes Ideal klar geworden; 
vor einem flandrischen Werke der Eyck'schen Schule sollte dem 
ersten deutschen Apostel der romantischen Malerei seine Mission 
dämmern. Jahrhunderte lang unbeachtet oder nur als Curiosität 
geschätzt hing in der Greveradenkapelle des Domes zu Lübeck ein 
angeblicher Memmling, der das Interesse eines fein angelegten und 
gebildeten Knaben, des Sohnes des Bürgermeisters und Dichters 
Chr. Ad. Overbeck wohl um jene Zeit erweckte, als Wackenrodefs 
Herzensergiessungen und Phantasien, und TieckÄs Sternbald am 
literarischen Himmel erschienen waren. Friedrich Overbeck  1789 
geboren, war damals eben der Elementarschule entwachsen und in 
die Humaniora eingeführt worden, als der Entschluss in ihm reifte, 
Künstler, und zwar Maler, zu werden. Wohl fehlte es in Lübeck 
nicht "an Anregung zum Künstler; gehörte doch die schöne Hanse- 
I") (J. D. Passavant), Ansichten über die bildenden Künste u. s. w. Heidelb. 
und Speier 1820. Dr. Sepp, Friedr. Overbeck. Gedächtnissrede. Augsb. 1869. 
H. Holland, Zu Fr. Overbeck's Heimgang. F. Binder, Zur Erinnerung an Fr. 
Overbeck. Münch. 1870; besonders A. v. Zahn, Friedr. Overbeck. Lützow Zeitschr. 
f. h. K. 1311. s. 217 ff.
        

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