Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der neueren deutschen Kunst vom Ende des vorigen Jahrhunderts bis zur Wiener Ausstellung 1873
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-524503
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-525020
bei Raczynski durch die Zeit des 
konnte und bei dem verdienten 
erst recht nöthig wäre, wie diess 
Erscheinens nicht anders sein 
E. Förster, unserem Nester der Kunstivissenschaft, seiner Richtung 
entsprechend ist, oder es fehlt an einer durchgreifenden Systemati- 
sirung wie bei Hagen, oder endlich an einer eingehenderen Behandi 
lungj wie sie Springer in dem gewählten knappen Rahmen un- 
möglich war. 
Diese Unzulänglichkeit der vorhandenen Hilfsmittel musste sich 
aber doppelt fühlbar machen, als Verfasser- dieses durch seinen 
Uebertritt an das Polytecllinikun] sich veranlasst sah, das vorher 
behandelte kunstgeschichtliche Gebiet auch lehrend über dessen 
gewöhnliche Gränzen hinaus in die Gegenwart zu erstrecken. Da 
es nun an verstreutem monogralahischen Material wie an Zeitschrift- 
liehen Notizen keineswegs fehlt, unternahm es der Verfasser, (las 
Vorliegende einer zusammenfassenden Verarbeitung zu unterziehen. 
Daran knüpfte sich die Wliederholung von früher nach älteren Gesichts- 
punkten unternommenen Reisen in Deutschland, Frankreich, Italien 
und England zum Zwecke des Studiums der Schöpfungen der Neu- 
zeit, welche natürlich den Materialvorrath nicht unwesentlich er- 
gänzten und zu den literarischen Mitteln die unentbehrliche eigene 
Betrachtung der Kunstobjecte in ausgedehnterem Maasse hinzu- 
fügten. Der Verlauf dieser Studien hatte aber die Folge, dass der 
vor sechs Jahren hergestellte Entwurf zu Vorlesungen über neuere 
Kunst sich als gänzlich ungenügend erwies und eine Neubearlueitung 
in Angriff genommen ward, bei deren Beginn bald der Entschluss 
reifte, sie für die Publication im Weiteren Sinne zu gestalten. Die 
begreifliche Besorgniss hiebei überwand endlich die Aufmunterung 
von Seite literarischer Freunde wrie der tmiernehmenden Verlags- 
handlung, und so wurde der Versuch gewagt.  
Jedoch nicht anders, denn als Versuch: zu mehr nemlich wäre 
die Kraft eines ganzen Lebens einzusetzen gewesen. Ein solches 
aber hatte der Verfasser weder zur Verfügung, noch würde er das- 
selbe dem Gegenstande widmen wollen. Auch ist die Aufgabe zu 
drängender Natur, als dass ein 21101111111 prematiu" in annumc- hierin 
"möglich iriire. Um für den Genuss der Kunst der unmittelbaren
        

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