Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-722796
Nutzbauten. 
zu Meth( 
Hafenanlagen 
-ne und Rhodos. 
73 
Fig. 77a giebt die Situation des Hafens, Fig. 77b die Ueberreste der in 
das Meer zum Schutze des Hafens hinausgefiihrten Mole. 
a Fig. 77. b Ausgedehnter waren die Hafen- 
Tä  anlagens där;  vond Pylgls tgele- 
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a,   lag  (Jetzt Modon). on er atur sc on 
 "er?   l 3   mit einem von einer Klippenreihe ein- 
 : Q  i" b  geschlossenen und geschützten Hafen 
Fig- 73- versehen, war man der Gunst der natürlichen Lage 
 noch durch künstliche Anlagen zu Hülfe gekom- 
   men, indem man eine Mauer in Form eines mehr- 
fach gebrochenen Bogens in "das Meer hinausfiihrte, 
fgf welche mit dem ebenfalls befestigten Ufer den 
 e" eigentlichen Hafenplatz von drei Seiten umschliefst; 
   Fig. 78 (Mafsstab I: 200 Meter) zeigt den Grund- 
 rifs des noch jetzt vielfach benutzten Hafens. Auf 
  den mit A und B bezeichneten Stellen haben sich 
  noch Reste des alten Mauerwerkes erhalten. 
Ü In gröfserem Mafsstabe angelegt und durch 
 Arsenale, Leuchtthürme, Tempel und Kunstwerke 
geziert, waren andere Häfen, von denen namentlich der korinthische in 
Kenchreae und die athenischen im Piraeeus hervorzuheben sind. Die eigent- 
liche Hafenanlage bestand auch bei letzteren in der Benutzung natürlicher 
Meeresbuchten und in der Sicherung derselben durch Mauern, welche von 
beiden Seiten der Einfahrt in das Meer hineingebaut waren, um so den 
inneren Raum gegen die Gewalt der oFlUIllEIl, wie auch gegen feindliche 
_  Angriffe abzusperren.  Nicht minder complicirt war 
131'579" der Hafen von Rhodos, der nach Rofs' Untersuchungen 
u. noch heut die ursprünglichen Anlagen zeigt, welche mit 
a Ei] e Benutzung der natürlichen Buchten diesen Ort einst 
zu dem bedeutendsten Handels- und Kriegshafen mach- 
C ten. Fig. 79 stellt den Plan desselben dar, und zwar 
Q 
bedeuten daselbst a b c und d den Boots-, Handels-, 
3 2 2 
{I3 Kriegs- und Aufsenhafen, wogegen mit e die Lage der 
Stadt bezeichnet ist. 
Was die für den Nutzbau so wesentlichen Wegeanlagen betrifft, so 
Sind uns Zwar über einzelne mit besonderer Sorgfalt geebnete Wege und 
SIPßfSßn, namentlich über die für Festzüge bei den grofsen Nationalheilig- 
thümern bestimmten, schriftliche Zeugnisse erhalten, jedoch wird über das
        

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