Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-722778
ler Mauer erkennen lälst; Fig. 72 (Mafsstab : 9 Meter) zeigt die Seiten- 
xnsicht desselben. Die Steine lagern in horizontalen Schichten, deren Quer- 
ugen jedoch meist schräg und unregelmäßig sind; sie sind so bearbeitet, 
lafs sie auf der Vorderseite eine Erhöhung haben, die etwas aus der 
Wandiläche hervortritt (von den Italienern Rustico genannt); Thurm wie 
Vlauern sind mit Zinnen gekrönt, die noch deutlich zu erkennen sind; die 
rlcinen Fenster, aulsen in Form eines spitzen Winkels abgeschlossen, er- 
veitern sich nach innen in Form eines Spitzbogens. Die Thür, welche 
von der Höhe der Mauer aus zu erreichen ist (letztere ist auf Fig. 72 im 
)urchschnitt gegeben), ist geradlinig abgeschlossen. 
Fiw 73 Zwei fast ganz freistehende Thiirme 
ging von kreisrunder Form dienen zum Schutz 
    des Thores von Mantinea, wie dies aus 
  dem Grundrifs Fig. 73 (Mafsstab I 30 Me- 
ter) hervorgeht. 
Einzeln stehende Thürme wurden 
 häufig an den Küsten, namentlich auf den 
nseln aufgeführt, wo sie als Warten gegen den Seeraub und gleichzeitig 
ils Zufluchtsstätten für die Umwohner gedient haben. Aehnliche von den 
Tenetianern zur Abwehr der Landungen der Ungläubigen angelegte Castelle 
inden sich an vielen Punkten der griechischen Küsten. Der wichtigste 
Bau dieser Art hat sich auf der Insel Keos erhalten. Derselbe erhebt sich 
n vier Stockwerken frei über dein Boden, ist mit Zinnen gekrönt und 
nf allen vier Seiten mit hervortretenden Steinbalken umgeben, die eine 
diene Gallerie trugen, vielleicht ndas einzige wohl erhaltene Beispiel des 
n der alten Vertheidigungskunst so wesentlichen Peridromosß (Rofs, Insel- 
eise 1, 132).
        

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