Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-722723
gelernt haben. Uie Stadt dagegen, als Mittelpunkt eines mehr oder w 
niger lebhaften und durch die hier zusammenlaufenden Wege dargestellti 
Verkehrs, bedurfte, je gröfser derselbe war, auch um so mehr Thore 
Öffnungen, und es ist von jeher als besonderer Ruhm der Stadt betracht 
worden, recht viel Thore zu besitzen, sowie in dem Bilde der wohl bi 
festigten Thore die Macht der Stadt selbst ausgesprochen schien. D 
specielle Bedeutung und Gröfse der T hore hing natürlich von der Bedei 
tung der YVege und der Verkehrsverbindungen ab, die hier zusammei 
trafen. Danach kann man Thore und Pforten (mjlou und nvlidsg) untei 
scheiden, und unter den ersteren mochte fast immer wieder eines zu] 
Hauptthor (yeyoilm rrdlai) sich erheben. Ein solches war das Dipylo 
in Athen, vor welchem die Strafsen von Eleusis und Megara mit dt 
grofsen Hafenstrafse, sowie die Wege aus der Akademie und dem Kolom 
zusammentrafen (Curtius Wegebau 68), während von innen die Haupl 
und Marktstrafse der Stadt mündete und sich so das ganze Treiben un 
der bürgerliche Verkehr der Menschen gerade hier concentrirten. 
Was nun die besondere Bildung der Thore anbelangt, so sind die 
selben anfänglich meist in sehr einfacher Weise hergestellt worden. W 
die Steine der Mauern ganz roh belassen waren, sind auch die Thor 
häufig in ähnlicher Weise ausgeführt. Man rückte die einzelnen Blöck 
allmiilig gegeneinander vor, so dafs dieselben in einer gewissen Höhe sic 
berührten und einen einfachen und kunstlosen Bogen bildeten. Diese pri 
mitive Art der Thorbildung zeigt eine Pforte zu Tiryns (Fig. 57), w 
wir schon oben ein Beispiel rohster Mauerfügung gefunden haben. I 
Fig. 57. Fig. 53. 
    
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