Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-722710
Fig_55_ Die Anwendung regelmäfsiger Quadiern ist 
   i  w dann bei s äteren Bauten der Griechen ie vor- 
 herrschendia) geblieben, In dieser Weise sind 
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  aufser den Mauern der Tempel auch die Um- 
  fassungsmauern später gegründeter Städte er- 
    richtet, wie sich dies namentlich aus den wohl 
Jiä;    erhaltenen Mauern der im Jahre 371 v. Chr. ge- 
  iäfälvi gründeten Stadt Messene ergiebt, von denen wir 
   weiter unten Proben anführen werden. Als die 
  6,1729], Ü, . 1,1l in  ,  
 ÄVIIM- "  1' festesten und zugleich am meisten künstlerisch 
durchgeführten Mauern werden diejenigen geschildert, Welche die Athener 
zur Verbindung der Stadt mit dem PIafenorte Piraeeus aufgeführt haben, 
von denen aber leider nur ganz unbedeutende Ueberreste in einzelnen 
gröfseren Steinblöcken erhalten sind. 
Schliefslich mag hier noch unter Fig. 56 (Mafsstab : 100 Yards) 
der Grundrifs der Burg von Tiryns Platz finden, welche uns als Muster 
 Fig.56. 
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jener alterthümliehen Befestigungen dienen kann. Auf diesem Grundrisse 
ist mit A ein Thor, neben welchem sich ein Thurm C befindet und zu 
welchem ein Weg B von der Niederung emporführt, bezeichnet. D be- 
deutet den jetzigen Eingang. Bei E und H befinden sich die Gallerien, 
von denen weiter unten noch gesprochen werden wird; bei F ein anderes 
Thor, zu welchem der Zugang G emporführt; bei I ist eine Cisterne auf- 
efunden word n und bei K beündet sich ein schmaleres Thor. 
S e , 
18- Zugleich mit den Mauern haben wir der Thore zu erwähnen, 
welche die Verbindung der umschlossenen Plätze mit der umgebenden 
Landschaft herstellten. Handelte es sich um die Ummauerilng einer Berg- 
höhe zur Burg, so mag man in den meisten Fällen die Anlage nur eines 
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