Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-729009
dem kurzen, sichelartig gekrümmten Dolchmesser (sica), wie wir solches ii 
den Händen der barbarischen Krieger auf den Monumenten der Kaiserzei 
FigAQG. eäblicken, oder auch aus einer in einem geradlinigei 
ÄEIÜIIÜAQL? inkel gebogenen Klinge. Als vollstandig geruste 
 "äjlf mit Visirhelm, Brustharnisch und Beinschienen wer 
  den auch noch die ltoplomacki erwähnt.  Aue] 
, zu Rofs und auf Wagen kämpfend traten die Gla 
 w diatorcn in der Arena auf. Erstere, equites genannt 
 trugen, wie das unter Fig. 499 abgebildete grofs 
"Z Gladiatoren-Relief aus Pompeji zeigt, den eschlos 
i  n senen Visirhelm; ihre Arme waren, wie beig den zi 
 ' a, Fuls kämpfenden Secutores, durch Riemengeflech 
 I geschützt, und sie führten das spiculunt, sowie di 
 parma als Angrißs- und Vertheidigungswaüen. Es 
sedarvli hiefsen die zu YVagen kämpfenden Gladiatoren. Diese Kampfweis 
scheint durch Caesar eingeführt worden zu sein und mag in einer Nach 
ahmung der überaus geschickten Maneuver der britannischen Wagen 
Fig. 497. kämpfer bestanden haben, wie Caesa 
(de belle Gall. lV, 33) dieselben schil 
a, i dert. Endlich werden noch unter de 
 Zahl der Gladiatoren die andabata 
4':  erwähnt, welche mit geschlossene 
Vjwyxljxfll 591, Heimen ohne Augenlöcherdm Vis? 
2x   f)   kämpfen. mufst-en, sowie die gleich 
g i(i',li  i "  (e! zeitig mit zwei Schwertern kämpfe: 
i  "   fivl    
   fallt  " den dmzachaerz, eine Kampfart, d 
 aber nur einer SPätcren Zeit angt 
f   hört zu haben scheint. Der unti 
  Fig. 497 abgebildete Fechter, welchi 
44' bereits am linken Oberschenkel eit 
VI  klaffende Wunde davongetragen ha 
  dürfte vielleicht einen solchen m 
zwei Schwertern kämpfenden Glz 
diator darstellen, obgleich diese Annahme in neuester Zeit stark a-ngi 
fochten worden ist.   
Die Ankündigung zu einem ölfentliehen Gladiatorenkampfe gescha 
entweder durch libelli, welche in die Ümgegend zur Kenntnifsnahme dw 
Publieums versendet wurden. oder in Form unserer Maueranschläze (m1
        

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