Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-728379
iildliche Darstellungen unterrichtet, wenn wir auch nicht überall im btanac 
sind, dieselben nach den von den Schriftstellern überlieferten Bezeich- 
iungen classificiren zu können. Meistentheils erscheint bei den Personen- 
wagen der Wagenkasten plump und unpraktisch gearbeitet, während die 
läder fast durchgängig zierlich gearbeitet sind. S0 ist auf dem unter 
fig. 413 abgebildeten Monument von Igel ein von zwei Maulthicren ge- 
iogenes, offenes, zweirädriges Wägelchen, auf welchem zwei Personen sitzen 
md das vielleicht als cisiuazt oder essedunt bezeichnet werden könnte, dar- 
gestellt. Gleichfalls zweiriidrig, aber mit einem Baldachin versehen und reich 
Fig. 478V verziert erscheint auf denMünzen 
  .7 der Julia, der Tochter des T itus, 
lix  I; und auf denen der Agrippina, der 
I   51x Tochter des Germanicus, ein Wa- 
 l X333   Ä l gen, für welchen vielleicht die Be- 
34'" n?  im? m, zeichnung carpentum. anzuwen- 
'     - 
 i  I a W k. l i, den wäre. Fur den unter Fug. 
[i  V 537i , V j   j 47 8 dargestellten zweirädrigen, 
     [lt P   i, mit einem Plan überspannten 
"iiexssggjy-Yf.  B5" i i il- k? Reisewagen würde wohl die Be- 
zeichnung covivws passen. Gleich- 
falls zweirädrig, theilweise aber mit aus massiven Holzscheiben gebildeten 
plumpen Rädern, nicht unähnlich den in Südrufsland noch heute gebräuch- 
lichen, erscheinen die auf der Columna Trajana dargestellten, für den 
Transport von Bagage und Waifen bestimmten Wagen (vergl. die dem 
ä 109 beigefügte Abbildung). Für die reda, den eigentlichen für mehrere 
Personen eingerichteten vierrädrigen Reisewagen fehlen uns die monumenta- 
len Belege. Hingegen veranschaulichen zwei Monumente vierrädrige, auf zier- 
Fig 479 lich construirten Speichenrädern ruhende Wa- 
_ Y    ' gen: der eine, bereits unter Fig.458 abgebildet, 
 i; ist für den Transport von Weinschläuchen be- 
 i  stimmt und besonders interessant zur Veran- 
Ällä  p." schauliehung der Anschirrung der Zugthiere; 
     der andere (Fig. 479) ist ein auf einer zu Orbe 
  i, s!  in der Schweiz gefundenen Mosaik dargestellter 
Leiterwagen, mit festgeschnürten Frachtgiitern bepackt.  Liebten es schon 
die Vornehmen, bei kleineren Ausflügen ihre Sänften mit einem Sklaventrofs
        

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