Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-727851
Die Tracht. 
Stola. 
Palla. 
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wurde dieselbe um so viel verkürzt, dal's ihr unterer Saum eben nur den 
Boden berührte. War nun die Tunica mit Aermeln versehen, so wurde 
über dieselbe die ärmellose Stola angelegt; war das Untergewand hingegen 
ärmellos, so pflegte man über demselben eine Aermelstola zu tragen. Längs 
des Überarms waren die Aermel der Tunica oder der Stola aufgeschlitzt 
und die Ränder durch Knöpfchen oder Spangen in derselben Weise Zu- 
sammengenestelt, wie wir dies bereits bei der Beschreibung der griechi- 
schen F rauentracht zur Anschauung gebracht haben. Als Beispiel für diese 
kleidsame Tracht haben wir unter Fig. 468 die berühmte Marmorstatue 
Fig. 46a. 
 
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der jüngeren Faustina abgebildet, und verweisen auf das unter Fig. 470 
dargestellte Gemälde, welches die verschiedenen Formen der Gewänder 
besonders zu vergegenwärtigen im Stande ist. Wesentlich aber gehörte 
zur Stola eine an dem unteren Saume angenähte oder angewebte Falbel, 
instita genannt (vergl. Fig. 470). 
Ebenso aber, wie der Mann sich außerhalb des Hauses der Toga 
als Umhang bediente, trug auch die Frau beim Ausgange einen falten- 
reichen Mantel, palla genannt. Dieses Gewand, mit welchem wir auf 
37x"
        

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