btockwerke; das oberste ttund ist von einer Keine von ixrcaaen umscmossen,
an deren jede sich eine mit einem Tonnengewölbe überdeekte Vertiefung
oder Nische anschliefst. In einer Vollständigkeit wie fast bei keinem anderen
Fig,
439.
Theater ist die Cavea erhalten, und gewährt, nach dem übereinstimmen-
den Ürtheil aller Reisenden, das Innere einen grofsartigen Anblick. Die
Höhe des Arcadenumganges ist der der Bühnenwand gleich, entspricht also
vollständig den oben erwähnten Vorschriften Vitruv's. Die Bühnenwand er-
hebt sich in drei Stockwerken und war auf das reichste durch Siiulenstel-
lungen verziert. Die Säulen selbst sind allerdings nicht mehr vorhanden, wohl
aber die von ihnen getragenen, stark aus der Fläche hervorragenden Gebälk-
stücke und die reich gegliederten Giebel, welche letztere je zwei in der Mitte
drei Säulen verbunden hatten, um gemeinsam mit denselben als Einschlufs
der Mauerölfnungen zu dienen. Alle diese vorspringenden Theile, sowie
auch die Einfassungen der Fenster des ersten Stockwerkes sind aus Mar-
mor, während das Mauerwerk selbst aus grofsen Blöcken einer "Art: Breccia
besteht; diese sind ohne Mörtel zusammengefügt und zeigen noch jetzt
an mehreren Stellen Reste einer sehr sorgfältigen enkaustischen Mauer,
mit welcher einst die ganze Hinterwand der Skene verziert gewesen zu
sein scheint. Ueber dem dritten Säulengeschofs befand sich ein schräges
Pultdach. welches den ganzen Bühnenraum überdeckte und von dessen