Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-722361
Eine Inschrift hat das Verzeichnifs der hier aufbewahrten Gegenstände er- 
halten. Der Eingang zum Pronaos, den bisher die 6 Fufs dicke Apsis- 
mauer der Kirche, welche, wie oben bemerkt, in den Parthenon hinein- 
gebaut war, versperrte, wurde von Bötticher freigelegt. 
.  Fig- 25. 
      
 
      
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Aber auch des bildlichen Schmuckes entbehrtcn diese Tlieile des 
Baues nicht. Von der Vorhalle aus beginnend zog sich auf den Friesen 
rings um die ganze Tempelcella jene herrliche Darstellung des bei den 
Panathenäen üblichen Festzuges, oder, nach der Vermuthung Böttichefs, 
der Vorbereitungen für diesen Festzug. Diese Reliefs hatten bei einer 
Höhe von 3 Fuls 4 Zoll ursprünglich eine Ausdehnung von 528 Fuls, von 
denen 456 Fufs aus den "frümmern ans Tageslicht gezogen und vom 
Lord Elgin nebst so vielen anderen Sculpturen von der Akropolis nach 
England entführt wurden, wo dieselben gegenwärtig im britischen Museum 
aufgestellt sind; später aufgefundene Theile vom Fries sind jedoch ir 
Athen aufbewahrt. Ueber dem Eingang zum Pronaos und somit zu de] 
eigentlichen Tempeleella ist in sinnreicher Weise eine Versammlung vor 
Göttern dargestellt, die den sich niihernden Zügen der Jungfrauen um" 
der Jünglinge entgegenstehen. Sie sitzen einfach und geliillig gi-uppirt au. 
Sesseln und man erkennt unter ihnen die Gestalten des Gottes Poseidon 
des Hcros Erechtheils, der Göttin Aphrodite nebst Peitho und Eros. Eim 
grolse Thür in der Hinterwand des Pronaos bildet den Zugang zu den 
eigentlichen heiligen Tempelraume C. Der mittlere Theil dieses Raume: 
 Menamt. (M1  81m Drmnelte Siiulenhallen erhoben sicl
        

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