Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-726642
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igen. 
gefundenen Inschrift gerade 100 altrömische Fufs. Der Schaft ist gleich 
dem der Trajanssäule; das Fufsgestell dagegen ist bei weitem höher als 
dort; es tritt jetzt nur theil- 
    Fig'414' weise aus dem Boden her- 
 vor. Die Darstellungen des 
   Reliefstreifens, welche in 20 
  S iralwindun en den Schaft 
_  umgeben, beziehen sich auf 
   die Ereignisse der Kriege, 
  welche der Kaiser gegen 
   die Marcomannen und die 
  Völkerschaften nördlich von 
  Ä  der unteren Donau führte. 
   Einige Bruchstücke dersel- 
im  ben, sowie von denen der 
    TraJanssäule, werden bei 
"  den Kriegs  Alterthümern 
  g 107 zur Darstellung ge- 
  langen. 
ffiffli     erwähnten Ehrenbögen oder 
          Pforten anbelangt, so sind 
ß [1   l  i,  dieselben bei den Römern 
           sehr häufig in Anwendung 
     gekommen, ohne dafs dafür 
i.     j  in der griechischen Baukunst 
      zahlreiche Vorbilder darge- 
 i  boten wären. So tragen denn 
auch diese Denkmäler, wie sie meist durch die eigenthümlichen politischen 
Verhältnisse des römischen Volkes bedingt erscheinen, recht eigentlich den 
Stempel der römischen Kunst an sich. Die Gewohnheit festlicher Aufzüge 
zur Feier irgend welcher glücklicher Ereignisse mochte schon früh darauf 
führen, auch festliche Pforten zu errichten, durch welche die Züge hindurch- 
schreiten, an denen der Gefeierte empfangen werden konnte. Zu dem sehr 
natürlich sich darbietendcn Schmuck der Stadtthore konnte sich leicht die 
Errichtung freistehender Pforten gesellen, deren statuarischer Schmuck dem 
vergänglicheren, den man den Stadtthoren bei solchen Gelegenheiten hin- 
Zllfügte, gleichsam eine monumentale Dauer zu geben bestimmt War. Von 
den Veranlassungen zu derartigen Ehrenpforten gilt dasselbe, was wir oben
        

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