Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-726452
Die Villa des Diomedes zu 
mPeji. 
Ansicht 
ner Villa. 
439 
selbst aber öffnet sich in eine Art Quergemach oder Gallerie  welche 
einerseits mit dem Peristyl durch einen schmalen Gang (fauces) in Ver- 
bindung steht, andererseits dagegen sich in einen grofscn Saal (5) öffnet, 
der als Praehtsaal des Hauses (oecus) sich vermittelst eines weiten, fast 
bis auf den Fufsboden herabgehenden Fensters auf den zweiten grofsen 
Säulenhof öffnet. Als Begrenzungsmauern dieses Raumes sind nur die 
schwarzen Linien auf unserem Grundrifs zu betrachten, während die da- 
zwischen liegenden schraflirten die Mauern kleinerer Gemächer in dem 
darunter liegenden Untergeschofs bedeuten. Der oben erwähnte Hof (G) 
aber bildet einen fast quadraten Raum von über 100 Fufs Länge und ist 
in seiner ganzen Ausdehnung von einem bedeckten, pfeilergctragenen Gange 
(cryptoporticus, 7) umgeben gewesen, der auf zwei Seiten noch vollkommen 
erhalten ist und der nach einigen Resten ein zweites Stockwerk gehabt 
zu haben scheint. In der Mitte des Hofes befindet sich ein ausgemauertes 
gröfseres Wasserbassin (piscina), welches einst durch einen Springbrunnen 
verziert war und hinter welchem sich ein offener, tempelartiger und wahr- 
scheinlich zu einem Sommertriclinium dienender Bau von sechs bis zur Hälfte 
erhaltenen Säulen befand. Von den übrigen Theilen des Hauses erwähnen 
wir nur noch einen links vom Eingange belegenen dreiseitigen Hof  der 
wie ein Atrium bedeckt ist und an dessen längerer Seite sich ein Wasser- 
Fig_ 
393. 
reservoir für kalte Bäder befindet; die Zimmer für das laue und warme 
Bad (9 und 10, vgl. unten ä 80), neben denen sich die Vorrichtungen zur
        

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