Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-726378
Malerei wenigstens annanerungswelse zu vergegenwartigen. uuu zwar gut 
dies insbesondere von den gröfseren, in der Mitte der Wandflächen ange- 
ordneten, mitunter auch in dieselben eingelassenen Darstellungen einzelner 
Götterfiguren oder mythologischer Vorgänge, während in anderen Malereien, 
welche entweder Landschaften, Stillleben oder umfangreiche architektonische 
Decorationen enthalten, sich mehr ein speciell römisches Geschmacksele- 
ment kund zu geben scheint. Mögen diese Andeutungen über die Wand- 
malerei hier vorläuiig genügen; wir werden, um eine Trennung des StolTes, 
sowie unnöthige Wiederholungen möglichst zu vermeiden, in Q 93 noch 
einmal auf diesen Gegenstand ausführlicher zurückkommen. 
Zur vollständigen Veranschaulichung der römischen Wohnräume mögen 
hier schliefslich noch einige Ansichten dienen, welche einzelne Theile des 
Hauses in ihrem ursprünglichen Zustande darstellen und für deren Restau- 
ration sich in den erhaltenen Üeberresten durchaus sichere Anhaltpunkte 
vorfanden. So stellt Fig. 389 einen zum Garten umgewandelten offenen 
Hof in dem nach einer der erhaltenen Malereien sogenannten Hause des 
Aktaeon dar. Die eine Seite desselben wird durch die Begrenzungsmauer 
des Hauses, die andere durch eine mit niedriger Brüstungsmauer (pluteus) 
versehene Säulenhalle eingenommen, während sich auf der dritten, in der 
Nähe eines frisch sprudelnden Brunnens, dessen Reste erhalten sind, eine 
Fig. 390. 
Art Veranda oder Laube beßndet, welche Mazois mit 
bekannten Darstellunz eines Triclinium belebt hat. 
der 
anderweit wohl
        

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