Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-726033
uulvu uluuu iuanencmy. M115 bvuvvlxu, was.    , 
und zwei Seitenportalen, welche letztere für Fußgänger bestimmt sind; 
dieselbe Einrichtung ist an der inneren Seite getroffen. Der schmale Raum, 
welcher zwischen den beiden Hauptportalen liegt (das ganze Thor hat eine 
Tiefe von über 50 Fufs), ist unbedeckt gewesen, bildete also gewisser- 
mafsen ein, wenn auch schmaleres Propugnaculum, wie wir es bei dem 
Thore von Aosta kennen gelernt haben. Die seitlichen Durchgänge da- 
gegen waren in ihrer ganzen Länge überwölbt, sie correspondirten mit 
dem offenen Raum in der Mitte durch je zwei Bögen, die ihnen überdies 
das bei der Schmalheit der Pforten und der Tiefe des Ganges nöthige 
Licht zuiiihrten. Die grofsen Portale waren einst durch Fallgatter zu 
schliefsen, die indefs zur Zeit der Zerstörung nicht mehr im Gebrauch 
gewesen zu sein scheinen; die kleineren Pforten durch Thürflügel, auf 
welche die noch erhaltenen Zapfen hindeuten. Der ganze Bau, aus Bruch- 
stücken von Tuffstein und Mörtel bestehend, war mit einem Stuckbewurf 
bekleidet, dessen erhaltene Ueberreste noch jetzt eine grofse Sorgsamkeit 
in der Bearbeitung und Glättung der Oberfläche bekunden. 
Fig. 358.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.