Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-725945
neuerdings am palatinischen Hügel aufgefunden, wahrscheinlich die ur 
sprüngliche Befestigung desselben gebildet haben und von denen Fig. 34 
Fig 341 eine Anschauung zu gehen bestimmt ist. 
_s f In späterer Zeit wurde, wie schon be 
H;  merkt, der Backsteinbau für diese Zweck 
 an ewendet, und zwar scheint, den vitru 
 visähen Vorschriften zufolge, zuniichst Erd 
 aufgeschüttet und festgeschlagen worden z 
 sein, während die so gewonnene Erhöhun, 
 sodann auf beiden Seiten mit starken Back 
 44? 7 sah-ä;   iese;- 
"x  i!  steinmauern eingefafst wurde, welches Ver 
fahren nicht undeutlich die Rückwirkung jener alten Anlagen der Dämm 
und Wälle erkennen läfst. Sowohl bei diesen, als auch bei massive: 
Steinmauern waren verschiedene Arten des Verfahrens und der Steinfügun, 
üblich, durch welche natürlich das Aussehen der Mauern sehr wesentlicl 
bedingt wurde. Man stellte nämlich die ganze Mauer aus einer Gufs 
masse von Mörtel und rohen Ziegeln her (opus incertuiiz bei Vitruv] 
oder es wurden die Aufsenseiten in regelmäßiger Weise mit? gleich 
Fig 348 artigen Mauersteinen bekleidet. Auch in dieser 
 Falle waren zwei Arten der Herstellung mtiglich 
 indem man die oft dreieckig geformten Steine ii 
 ?  horizontalen Schichten anordnete, wie dies au 
   Fig. 348 ersichtlich ist, oder die als vierseitig 
  w?" Prismen gebildeten Steine so in den noch weiche] 
Mörtel einprefste, dal's die Fugen in netzförmiger Weise sich kreuzten 
woher diese Art der Bekleidung als opus reticulatum bezeichnet wurde 
Fig- 349. äg.  giebt eine Äinseäauung diese 
    auer ugung, wie iese e unter an 
.  derem an den Mauern eines Conduct 
    der alsietinischen Wasserleitung beob 
Ö      achtet werden ist. Dieselben bestehei 
 .5      namlich im. Innern aus unregelinafsigen 
    durch Mortel verbundenen Steinei 
  ggf"  (opus incertunz), sind aber nach aufsei 
   "'94     "z" wie nach innen mit netzformig ange- 
ordneten Ziegeln bekleidet, die ihrerseits im Innern wieder einen festei 
Stuckbewurf erhalten haben. Nicht selten sind auch die netzförmige um 
1' 'l u  u um"   1     u.  11.. 
        

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