Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-725701
zu Pompeji, vier Säulen in der Facade, die mit den beiden seitlichen der 
der Cella an Ausdehnung fast gleichen Pronaos bilden. 
Reicher wird die Anlage, wenn die Vorhalle des Tempels um dre 
Säulen vorspringt. Eine solche ist bei dem schönen Tempel des Antoninu: 
und der Faustina beobachtet, ,dessen Vorhalle von sechs Säulen in dem 
Front und je drei an den beiden Seiten gebildet wird, sämmtlich au: 
einem Stück grünen geaderten Marmors bestehend, wogegen die ebenfalls 
noch erhaltenen Wände der Cella aus Quadern von dem gewöhnlich als 
Travertin bezeichneten Tuffstein errichtet sind. 
Dieselbe Anordnung zeigt auch der unter Fig. 329 dargestellte Tempel 
welcher sich in dem Zustande einer ungewöhnlich guten Erhaltung zu Nisme: 
(dem alten Nemausus) im südlichen Frankreich befindet. Er gehört der bester 
Zeit der römischen Baukunst an, indem er den Ueberresten einer daran be- 
findlichen Inschrift zufolge vom Kaiser Augustus zu Ehren seiner beider 
Fig. 329. 
Adoptivsöhne Cajus und Lucius, der Söhne des ihm so treu ergebenen 
M. Agrippa, errichtet worden ist. Der Tempel, der unter dem Namen 
der „lllaz'sova quarräc" bekannt ist, besteht aus einer mit korinthischen 
Halbsäulen gezierten Cella (Pseudoperipteros) und der Vorhalle, die durch
        

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