Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-725590
hintere Hälfte, deren erstere, nach dem Süden gewendet, nur von baulen 
eingenommen und von keiner Wand umschlossen ist, auf deren letzterer 
dagegen sich die drei unter einem gemeinsamen Dache liegenden Cellen 
der capitolinischen Gottheiten befanden, denen der Tempel geweiht war. 
Die mittlere war dem Jupiter bestimmt, während in den beiden kleineren 
Cellen ihm zur Rechten und Linken Juno und Minerva ihre Verehrung 
fanden. Durch die Annahme einer weit geringeren Gröfse für diese beiden 
letzteren Cellen ist es Canina gelungen, seine Restauration mit demjenigen 
Theile der Beschreibung des Dionysios, wonach der Tempel auf der vor- 
deren Seite drei, auf den Langseiten dagegen nur zwei Säulenreihen gehabt 
habe, wenigstens einigermafsen in Einklang zu bringen; abweichend von 
Dionysios und nicht unbedingt zu billigen ist die Anordnung von nur 
sechs Säulen in der Facade, wozu Canina durch die Abbildung des capi- 
tolinischen Tempels auf einigen römischen Münzen veranlafst worden ist, 
welche allerdings denselben als einen Hexastylos erkennen lassen. Wie 
dem aber auch sei und ganz abgesehen davon, ob es ohne irgend einen 
monumentalen Anhalt möglich sei, jenen Tempel sicher zu restauriren, 
jedesfalls genügt die Abbildung, um im Ganzen und Grofsen IIIIS eine 
Fiä" 
324. 
Anschauung dieses 
und ähnlicher 
Tempel 
mit 
drei 
 J
        

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