Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-725109
holz oder eisernen ltinge zum belestigen des Ankertaues versenener DCDIIIE 
von dessen unterem Theile zwei gerade Arme auslaufen. Auf den späterer 
Fig. 29a Münzen von Luceria, mit welcher 
u ß c a e man die Darstellung eines Ankers au 
0 Q den Münzen von Germanieia Caesare: 
Ä (Fig. 296d) vergleichen mag, sini 
O J k die Arme desselben bereits leicht nacl 
oben gekrümmt. Die ausgebildeteForn 
des Ankers endlich geben die Münzen von Paestum (Fig. 296 e), SOWl4 
manche römische Monumente der späteren Zeit; hier sind die Ankerarml 
bereits mit spitzen Schaufeln versehen. Die Ansicht mancher neueren Gel 
lehrten, dafs dem antiken Anker das Querliolz gefehlt habe, mufs abe: 
durchaus zurückgewiesen werden, da die meisten Monumente gerade da; 
Gegentheil beweisen. Das Ankertau lief, wie schon oben bemerkt, durcl 
die für die Steuerruder angebrachten Löcher in den Seitenwänden de 
Prymna und wurde über Haspeln (rngorpsia) aufgerollt (vergl. Pitture d'Er 
eolano. T. II.   Das Scnkblei (ßolig, xaza- 
 P 
Fig. 297. , . 
rrsagarqg, POPPCTZdZCZtZZLWI), zwar nur selten von dei 
k.  Jfc alten Autoren erwähnt, erblicken wir auf einem Bas 
ßäpx J relief des britischen Museums (Fig. 297).  Hölzern 
Ä  Stangen (xovzoi) von verschiedener Gröfse, theil 
M" zum Sondiren, theils um das Fahrzeug, war es auf 
g " gelaufen, flott zu machen, sowie Leitern (xlquxxidsg 
scalae) führte jedes gröfsere Schilf. Letztere wurden 
Fig. 298. wie aus der Vergleichung mehrerer Monumente her 
  vorgeht, als Brücken von dem hohen Sehilfsbord 
gl- ll an das Ufer gelegt, um das Ein- und Aussteigen zi 
s Vßxklll      . 
 f, ermoglichen, wie z. B. aus Fig. 298 deutlich wird 
igl Beim Segeln aber wurden, wie mehrere Vasengemiild 
w];    . ,  . . .    
   darthun (Micali, lItalia avanti ll dominio dei Roman 
er I] ' s h, Atlas. Tav. 103), diese Scliilfsleitern oberhalb de 
   Prymna an Stricken schwebend befestigt. Sehliefslic 
y Ö gedenken wir noch der zinofaipaza, starker Taue 
 x welche in mehreren Lagen rings um das Schilf vor 
 Vorder- bis zum Hintertheil gewunden wurden, ui 
die Sehilfsplanken fester zusammenzuhalten. Die Hypozomata scheinen zu
        

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