Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-724080
so lange er von der ltednerbühne herab zum Volke sprach, und Bürgern 
die sich um das Wohl des Staates verdient gemacht hatten, wurde die 
Ehre der Bekränzung zu T heil, eine hohe Auszeichnung, welche in Ather 
dem Perikles gewährt wurde, während dieselbe dem Miltiades noch ver- 
weigert war. Mit frischen Myrthen- und Epheukräilzen endlich schmückte: 
liebende Hände das Haupt und die Bahre des Todtenl. Der Luxus aber. 
der jene als Belohnung für Bürgertugend geschenkten Kränze aus frischer 
Blättern in goldene umgewandelt hatte, verdrängte auch, bei denReicherer 
wenigstens, jene leicht verwelklichen Blumengewinde, mit welchen das 
Haupt des Todten geschmückt zu werden pflegte, und ersetzte dieselben 
durch unvergängliche goldene. Solche aus dünnem Goldblech gearbeitete 
Todtenkränze sind denn auch mehrfach in Gräbern aufgefunden worden. 
Die Ausgrabungen der Grabhügel des alten Pantikapaion haben mehrere 
höchst zierliche Lorbeer- und Aehrenkränze zu'Tage gefördert (Ouvarolf, 
Antiquites du Bosphore Cimmerien. pl. IV); ein in Gold naehgebildeter 
Myrthenkranz wurde in einem Grabe auf Ithaka entdeckt (v. Stackelberg, 
Fig- 
228. 
Gräber der Griechen. Taf. 72), und in manchen unserer Museen 
thcils aus griechischen, theils aus römischen Gräbern stammende 
werden 
goldene
        

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