Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-724012
mtertuulu als gewouuucxie aracnt lllUllL gcnuuuv au "Hwwa u" u-N vuww- 
iiche Erscheinen der Griechin auf der Strafse, wenigstens in Athen, als 
ien Geboten der Zucht und guten Sitte zuwider, nur zu den Ausnahmen 
gehörte. Nur auf Reisen mag den Frauen ein leichter, breitkrämpiger Pe- 
tasos, wie solcher aus Thessalien und Makedonien in Griechenland ein- 
geführt war (vergl. S. 192), als zweckmiifsigster Schutz gegen die Sonnen- 
strahlen gedient haben. Mit solchem thessalisehen Hut (Oaoaalig xvvij) 
bedeckt, erscheint Ismene im Oedipus auf Kolonos: "vor der Sonne schützt 
das Haupt, ihr Angesicht bedeekend, ein Thessalerhut." Die Kopfbedeckun- 
gen der Griechinnen für das Haus und die Stadt waren mithin einerseits 
auf eine durch die Sitte gebotene Verschleierung des Kopfes beschränkt, 
mdererseits nur auf das zusammenhalten und den Schutz des üppigen 
Haarwuchses berechnet. Schon oben haben wir erwähnt, dafs das Hima- 
tion nicht selten über den Hinterkopf als Schleier gezogen wurde. Im 
hohen Alterthum aber bedienten sich die Griechinnen bereits besonderer 
bald längerer, bald kürzerer schleierartiger Gewebe, Kredemnon, Kalyptra 
fxgojdsuvov, xalzirrzga, xoälvuua), welche, das Gesicht bis auf die Augen 
verhüllend, über Nacken und Rücken herabwallten und so faltenreich 
waren, dafs eine völlige Umhüllung des Oberkörpers durch sie möglich 
wurde. Wurde aber schon bei den Männern eine oft stutzcrhafte Sorgfalt 
auf die Pflege des Haupthaars verwendet, so fand diese natürlich in einem 
noch bei weitem höheren Mafse bei dem weiblichen Geschlecht statt. 
Ylan 
betrachte 
die Reihe 
reizender athenischer Frauenköpfe 
aus Terracotta
        

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