Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-723368
Bodens benutzt worden, und man hat, um mehr Platz für öitzreihen zu 
gewinnen, den Boden noch tiefer ausgegraben. Der ganze Raum ist, wir 
dies der Querdurchschnitt Fig. 167 zeigt, von einer Mauer mit reich ver 
zierten Arkaden eingeschlossen, durch Welche Fünfzehn ölTentliche Eingäng 
in das Innere führten; wogegen einige unterirdische Eingänge Zugang z1 
der Area gewährten, ohne den Zuschauerraum zu berühren (vgl. den unte 
Fig. 168 dargestellten Theil des Längendurchschnitts). Solche unterirdi 
Fig.168. 
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sehen Eingänge scheinen bei den eigenthümlichen Terrainverhiiltnissen grie 
chischer Stadien nicht selten gewesen zu sein. Im Stadion von Olympi 
erwähnt Pausanias (VI, 20, 8) ebenfalls eines verdeckten Einganges, durc 
welchen die Kämpfer und die Hellanodiken das Stadion betreten haben 
und bei dem olympischen Stadion zu Athen hat sich noch heute auf de 
linken Langseite ein durch den natürlichen Felsen des Bodens künstlic 
gebrochener unterirdischer Eingang erhalten. 
30. Wir haben schon oben unter den für die Feier öffentlicher Spiel 
bestimmten Gebäuden das Theater genannt. WVie das Drama die höchst 
Spitze der griechischen Poesie und zugleich jener Festfciern bildete, di 
den schönsten Schmuck des öifentlichen Lebens der Griechen ausmachter 
so läfst sich auch in dem Theater die höchste Spitze (ierjenigen Baute 
erkennen, welche den Bedürfnissen des öilentlichen Lebens zu dienen hatte: 
betrachtet dies Gebäude als Hinnodrom: 
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dagegen 
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