Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-723325
Altäre des Poseidon Hippies und der lYIera Ilippia errichtet waren. Ueber 
haupt waren Altäre und Götterbilder an den verschiedenen Punkten de 
Gebäudes angebracht. Dem Ares I-lippios und der Athene Hippia, de 
Beschützern kriegerischer und ritterlicher Uebungen, war ein Altar geweihl 
ebenso der äyaflv) mixe], dem Pan, der Aphrodite und den Nymphen 
auch andere Gottheiten fehlten nicht, und der Demeter Chamyne war ei 
Tempel auf der Höhe des Hügels, wahrscheinlich über den Sitzreiher 
erbaut. 
29. Der Anlage des Hippodromos entsprach im Allgemeinen die de 
Stadium (droidwv). Da der Wettlauf eine der am frühesten darin vorge 
nommenen Uebungen war, so war dadurch zugleich die langgestreck1 
Form bedingt, die es mit dem Hippodrom theilt. Da aber der Wettlal 
hier ohne Mitwirkung von Pferden und Wagen geschah, bedurfte das St: 
dion ursprünglich weder einer so bedeutenden Länge, noch auch der b: 
sonderen Breite, welche im Hippodrom durch das gemeinsame Laufen eim 
grofsen Anzahl von Zwei- oder Viergespanneil bedingt war. Die gewöhr 
liche Länge des Stadion betrug 600 Fufs, welches Mafs von Herakles fi 
das Stadion zu Olympia festgesetzt sein sollte und später zugleich Zl 
Einheit des allgemeinen Längen- und Wegemafses bei den Griechen wurd 
Doch kommen, vielleicht in Folge der späteren Einführung des Langlaufe 
auch längere Stadien vor; lOOO Fufs Länge, bei nur 90 Fufs Breit 
hatte das Stadion von Laodikeia, von dem Fig. 163 eine Ansicht gieh 
Fig. 163. 
Zu demselben war eine natürliche Senkung des Bodens benutzt, so da 
die Spiele auf der Thalsohle stattlunden, während die Zuschauer auf d 
AlIlÜÜnn-Pn rinnii umher safsen. die zu diesem Zwecke regelmäßig bearbeil
        

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