Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-723301
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Hippodrom zu Olympia. 
Seite ab. Den architektonischen Abschlufs bildete hier eine Halle, welche 
von dem Architekten Agnaptos errichteLwar. Auf der entgegengesetzten 
Seite schlofs sich der Erdwall in einem halbkreisförinigen Bogen an den 
Fig 162 Hügel an, und diese Rundung, in 
I ' deren Mitte wir uns einen Durch- 
 gang zu denken haben, bildete den 
,X c v c anderen Abschlufs der Bahn. Hier 
f"! war auch das Ziel aufgestellt, um 
l welches die Fahrenden umlenken 
l E mufsten. Dies war die schwierigste 
l Operation bei dem Wagenlauf, 
  welche die gröfste Gewandtheit 
l   und Kühnheit erforderte. v Hier 
 warw sagt Pausanias, nachdem er 
  G den Durchgang erwähnt, v das Ent- 
 setzen der Pferde, der Taraxippos 
l  (zagoiämrrog). Er hat die Gestalt 
  eines runden Altares, und wenn 
 R die Pferde daran vorüberlaufen, so 
 U? ergreift sie ohne sichtbare Veran- 
l; lassung grofse Furcht, und aus 
3 der Furcht geht Unruhe und Ver- 
DA wirrung hervor; daher denn hier 
oft die Wagen zerbrechen und die 
Wagenlenker verwundet werdenß 
l Ein zweites Ziel befand sich auf 
 - dem anderen Ende der Rennbahn; 
  l    es tru eine Statue der Hippoda- 
  J J   meia ffnd bezeichnete den Ort, an 
  welchem die Wagen, von der Um- 
tilyiln bc K lh  kreisung des Taraxippos zurück- 
lllia ß es; läirgezäßgiiiäzsz: msiizeatztrt: 
 H  w   I Haupteinrichtungen des Baues, des- 
  senGrundrils(MalsstabzßOOFufs) 
  unter Fig. 162 nach Hirt's Restau- 
ration dargestellt ist. Hier bezeichnet A den Abhang des Hügels mit den 
Sitzen; R die Sitzreihen auf dem Erdwalle; CC die Rundung desselben, 
welche sich an den Hügel anschliefst und in welcher sich der oben er-
        

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