Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-723130
älber 
Grä 
Tcmpelk 
zu Xant] 
)s und Ci 
Halikarnassos. 
Zll 
Mausoleum 
107 
von vier Säulen auf den schmaleren, von sechs Säulen auf den längeren Seiten 
gebildet wird und dessen Cella auf jeder Seite zwei Säulen in antis zeigt. 
_ Eine reich verzierte Thür 
 lg. 148. führte aus dem Pronaos  
  ' welchem auf der entgegen- 
?  gesetzten Seite das Posti- 
' cum (b) entsprach, in die 
    geräumigeCella  Fries 
G291.   1     und Giebel waren mit Re- 
   4?    liefs, die Spitzen des Giebels 
  l ,t     mit freistehenden Figuren 
    ijli   i,  l   geziert, wie sich solche auch 
 in den Zwischenräumen 
lllllivllg; ififllli  der in reichem ionischen 
iilllläil-xtllill'   Styl gehaltenen Säulen be- 
N. i, i)    fapdeäi. Vli-ie weg; vlerbrpi- 
 ß 1'     y in  e erarwe en ma er 
 'i  waren, ergiiebt sich aus 
jga-jäiiliälllfil    iilillip, einem sehr schönen Bau, 
 igllgillljyxggng. _'ytllllttltgmlllllji u     welcher sich zu Cirta auf 
 der Nordküste von Afrika, 
  dem heutigen Constantine, 
erhalten hat und welchen man als das Grab des Königs Micipsa zu be- 
trachten pflegt, der an diesem Orte eine griechische Colonie gegründet hatte. 
Hier erhebt sich auf stufenförmiger Basis ein quadrater Bau, der (dem 
Grabe des Theron zu Agrigent entsprechend) auf jeder Seite eine erhaben 
gearbeitete Thür zeigt und über welchem sich dann ein dorisches Tempel- 
chen erhebt. Auch dieses ist quadratisch und zeigt auf jeder Seite einen 
Giebel. Das so gebildete Dach wird von acht ebenfalls im Quadrat an- 
geordneten Säulen getragen, welche vollkommen frei stehen und keine Cella 
einschliefsen. Fig. 149 giebt die perspectivische Ansicht dieses Denkmals. 
Wir beschliefsen die Ucbersicht der tempelartigen Grabmonumente 
mit der Erwähnung eines der prächtigsten Denkmäler dieser Art. Es ist 
dies das sogenannte Mausoleum, das heifst das Grabmal, welches dem 
Könige Mausolos von Karien von dessen Gemahlin Artemisia zu Halikarnafs 
errichtet und von den Alten selbst als WVunder der Welt mannigfach ge- 
priesen wurde. Leider sind von diesem grofsartigen Monument nur noch 
die gewaltigen Substructionen erhalten, welche in der neuesten Zeit unter 
der Leitung Newton's freigelegt wurden. Bei dieser Gelegenheit entdeckte
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.