Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-723073
Gräber : 
in Lykicn. 
Felsendenkmäler 
101 
a) Die erste besteht aus solchen Gräbern, die aus dem Felsen ge- 
arbeitet sind und denen man nur durch äufsere oder innere Bearbeitung 
und Decoration das Ansehen wirklicher Gebäude gegeben hat. Von diesen 
Fig. 129. Fig. 130. 
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  stehenden Grabdenkmälern von der mannig- 
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Stufen ruhend und mit einfachem Gesims ge- 
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z krönt, wie sich ein solcher unter Anderem zu 
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 1' Tlos erhalten hat (Fig. 129). Eine zweite Form 
 ist die des wohlgefügten Holzhauses, von der 
n; _IDDD die oben betrachteten Felsengräber nur die 
Ifl  Fagade darstellten (Fig. 130). Aneinander- 
  gereihte Holzstämme scheinen das Dach zu 
 bilden, welches auf allen Seiten weit vor- 
 springt und von einem aus sich kreuzenden 
Balken gebildeten horizontalen Karniefs ab- 
geschlossen und gekrönt wird. Bei einer dritten 
7]   Form zeigt sich statt dieses flachen Daches 
   " 77 ein steiles, spitzbogenformig gebildetes, wel- 
 v; ches unseren sogenannten Walmdächern ent- 
spricht (Fig. 131) und in einigen Fällen an der Vorderseite von einem eben- 
falls aus dem Stein gehauenen Stierschädel überragt wird. Ein solches 
reliefartig aus dem Felsen gearbeitetes Dach zeigt ein unter Fig.132 dar- 
gestelltes Grab zu Pinara.  Auch in Griechenland selbst war diese Art
        

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