Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-723038
Felsengräb er 
auf Rhodos und Kypros. 
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nach einer erhaltenen Inschrift in dorisehem Dialekt, als Heroon des Char- 
mylos und seiner Angehörigen bezeichnet. 
Fig. 11A Ganz in den Felsen gearbeitet ist ein 
  Grab zu Lindos auf der Insel Rhodos, wel- 
  ches als eines der vollkommensten Beispiele 
  dieser Anlagen betrachtet werden kann und 
  zu welchem die Denkmäler der dieser Insel 
  i gegenüberliegenden Küste von Lykien wohl 
 das Vorbild abgegeben haben mögen. Jedoch 
 sind statt der oben beschriebenen lykischen 
Fig 115. Holzverbindungen griechische Bauformen zur 
  Decoration der F aeade angewendet. Eine 
 Abbildung des leider sehr zerstörten Grabes 
  giebt Fig. 116. Die F agade ist in der Art 
  l  1' eines griechischen Porticus bearbeitet, und 
  i  dorische Säulen tragen ein aus Architrav, 
Fifä- 115- Fries und Kranzgesimse beste- 
 i hendes Gebälk. Von diesen Säil- 
  len, deren ursprünglich zwollf 
  v! '-i Liga; waren, sollen vier ganz frei- 
 im idiälätcäl, Ruin.  f  ü" stehend gewesen sein, während 
  Ätgll-sgl, die anderen nur zur Hälfte oder 
  etwas mehr aus der Wandfläche 
[-7   hervortreten. Gröfsere Anlagen 
der Art sind auf der Insel Kypros aufgefunden worden. Das von Rofs ent- 
deckte, unter F ig. 117 in perspectivischer und unter F ig. 118 im Grundrifs 
dargestellte Grab ist in Form eines mit Säulen umgebenen Hofes gebildet. 
Fig. 117. Fig. 118. 
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147a      
Sehliefslich erwähnen wir hier der schönen Gräberanlagen zu Kyrene 
auf der Nordküste von Afrika. Hier nämlich findet sich der ansteigende 
Felsboden in der Nähe der Stadt zu terrassenartigen Absätzen bearbeitet, 
7
        

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