Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben der Griechen und Römer
Person:
Guhl, Ernst Koner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-721757
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-723028
dargestellt ist und das überdies noch durch vortrelfliche Malerei neben dei 
Fagade, sowie im Innern der Vorhalle geziert ist. Ein Grab zu Telmessos 
(Fig. 113) zeigt eine vollständige Fagade in ionischem Baustyl. Zwei 
ionische Säulen zwischen zwei Anten tragen einen mit Akroterien ge- 
zierten Giebel und bilden eine Vorhalle; in der Hinterwand befindet sicl 
die 
Eingangsthür 
der 
Grabkammer. 
Fig. 112. 
     
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Fig.113. 
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Derartige nach aufsen durch Facaden sich bemerkbar machende Felsen 
gräber kommen auch auf dem griechischen Festlande und, wie es schein 
häufiger noch auf den Inseln vor, WO denn nicht selten auch baulich 
Constructionen angewendet sind, um der natürlichen Festigkeit des G: 
stcins zu Hülfe zu kommen. Dies fand zum Beispiel bei einem von R01 
auf der Insel Thera entdeckten Grabe statt, dessen Kammer allerding 
durch eine natürliche Kluft des Felsens gebildet wurde, wo man ab: 
aufserdem die VVände durch Mauerwcrk unterstützt und die Decke durc 
Steinbalken gebildet hatte.  Ein in den Abhang eines Hügels hineir 
gebautes Grab, welches dieser eifrige Forscher auf der Insel Kos en" 
deckte, besteht aus einem kleinen Vorhofe, durch Welchen man zu (11 
reich und im besten Styl der ionischen Architektur verzierten Thür gi 
langt, von der sich einige Bruchstücke in einer nahe gelegenen Capel 
erhalten haben. Das Grab selbst, von dem unter Fig. 114 der Grundri 
und unter Fig. 115 der Durchschnitt dargestellt ist, besteht aus eine 
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