Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Technik der Aquarell-Malerei
Person:
Fischer, Ludwig Hans
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-738486
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-738778
Geschichtliches. 
Die Aquarellmalerei im weiteren Sinne ist fast so alt als 
die Malerei überhaupt; die ältesten Documente des Orients und 
die Urkunden auf Pergament liefern jansßeispiele dafür. Grosse 
Kunstschätze bergen die pergamentenen Bücher aus christlicher 
Zeit, sowie die alten kunstvoll ausgestatteten Korane. 
Im engeren Sinne hängt die Aquarellmalerei mit der 
Erfindung des Papieres zusammen, ihre Anfänge sind in den 
getuschten und sepirten Skizzen der Niederländer und Italiener 
zu suchen, welche Technik später in selbstständigen Kunst- 
werken auftrat und sich eine geraume Zeit lang grosser Be- 
liebtheit erfreute. Allmälig gab man der Tusche oder Sepia 
andere Farben bei und nannte dies wlavirenx, welche Technik 
mit den colorirten Kupferstichen zu gleicher Zeit florirte und 
charakteristisch für jene kunstarme und geschmacklose Zeit 
wurde. 
Allmälig entwickelte sich aus letzterer die eigentliche 
Aquarellmalerei, welche später eine Höhe erreichte, die diesen 
Kunstzweig auf gleiche Stufe mit solchen anderer Technik stellt, 
ja Vortheile aufzuweisen hatte, die ihr auf einzelnen Gebieten 
den Vorzug erstritten und bewahrten. 
Die Engländer waren die ersten, welche die Aquarell- 
malerei auf diese Höhe brachten und auf alle Arten der Malerei 
übertrugen. Nirgends ist daher dieser Kunstzweig so populär 
geworden wie dort, in allen Schichten der Bevölkerung interessirt 
Fischer, Aquarellmalerei. 1
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.