Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Technik der Aquarell-Malerei
Person:
Fischer, Ludwig Hans
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-738486
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-739363
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Die Anwendung dieses Verfahrens ergibt sich fast von 
selbst; zur näheren Erklärung will ich noch einige Beispiele 
anführen. So ist z. B. obenstehende Fig. 17 mit sehr trockenem 
Pinsel, aber mehr mit der Spitze desselben gemalt. 
Um sich über den Effect vorher klar zu sein, welchen 
der ziemlich trocken genommene Pinsel macht, ist es nöthig, 
denselben erst am Rande des Papieres zu probiren; wenn noch 
zu viel Farbe in dem Pinsel ist, so wischt man den Pinsel so 
lange auf diesem Papiere (oder auf Löschpapier) hin und her, 
bis er die gewünschte Trockenheit erreicht hat. 
Wie die Charakterisirung des Stoffes, in diesem Falle die 
Rauhigkeit des Steines, durch dieses Verfahren erzielt wird, soll 
Fig. I8 zeigen.  
Die beleuchteten Flächen a, b, c, d und a, c, e,f sind mit 
halbtrockenem Pinsel überwischt, dann die SchattenHäche c, d, 
f, g mit dem dunklen Localtone angelegt. Die darin befindliche 
helle Zeichnung der Hieroglyphen wurde mit dem Rehleder 
herausgewischt nach der-Fig. I4 beschriebenen Art, während 
jene auf der Fläche a, c, e,f ausgespart wurden, um schärfer 
her,
        

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