Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Technik der Aquarell-Malerei
Person:
Fischer, Ludwig Hans
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-738486
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-739346
Malen mit 
 
 
halbtrockenem 
Pinsel. 
Oft verlangt es der zu ma- 
lende Vorwurf und es entspricht 
der Empfindung des Malers, dass 
einzelne Theile des Gemäldes dem 
Stoffe entsprechend anders behan- 
delt werden müssen. Besonders 
rauhe Gegenstände, Mauern, altes 
Holz, Baumstämme, Steine etc. 
kann man unmöglich stofflich 
charakterisiren, wenn man nicht 
auf Mittel sinnt, die Farbe anders 
aufzutragen als man dies etwa bei 
Behandlung von Luft, Wasser 
oder glatten Gegenständen über- 
haupt thun wurde, in welch' letz- 
terem Falle man der Natur ent- 
sprechend sich bemühen wird, die 
Farbe möglichst glatt und gleich- 
mässig auf das Papier zu bringen. 
Hat man in dem Pinsel sehr 
wenig Farbe und führt denselben 
unter einem ziemlich kleinen Win- 
kel über das Papier, so wird die 
Farbe nicht gut auf dem Papiere 
haften, sondern zahlreiche Stellen 
werden von der Flüssigkeit unbe- 
netzt bleiben. Hiedurch entstandene 
Zufälligkeiten können oft mitVor- 
theil verwendet werden. Mit einiger 
Uebung bringt es der Maler dahin, 
dieselben vollkommen in der Hand 
ZU 
haben , 
ie 
nachdem 
Cf 
mehr
        

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