Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Technik der Aquarell-Malerei
Person:
Fischer, Ludwig Hans
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-738486
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-739199
Technische 
Kunstgriffe, 
welche 
im 
Verlaufe 
der 
Vollendung 
eines 
Aquarells 
ZUI" 
Wendung 
kommen. 
Anlegen 
VOfl 
Flächen 
in 
gleichmässigen 
Tönen. 
Das Anlegen von grossen Flächen erfordert einige Uebung 
und Geschicklichkeit; lässt man aber während der Arbeit keinen 
Umstand, der störend einwirken könnte, ausser Augen, so ist 
das Gelingen ziemlich sicher. 
Vor Allem will ich bemerken, dass sich zum Anlegen 
grosser Flächen die feinst vertheilten Farben am besten eignen, 
besonders vegetabilische Farben, denn es liegt auf der Hand, 
dass schwere Farben, wie z. B. Zinnober, sich rasch zu Boden 
setzen, ehe man noch Zeit hat die Flüssigkeit auf dem Papier 
zu vertheilen, daher leicht Flecken erzeugen. 
Architekten und Ingenieure, welche oft besonders grosse 
Flächen anzulegen haben, wenden deshalb gerne zu diesem 
Zwecke einen Absud von Kaffee, Tabak etc. an. Solche fein 
vertheilte Farben sindauch: Carnboge, Karmin, Berliner Blau, 
Indigo, Payne's Gray, Brown Pink, Chromgelb, Sap Green, 
Indian Yellow. Zu den schweren Farben zählen besonders:
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.