Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Technik der Aquarell-Malerei
Person:
Fischer, Ludwig Hans
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-738486
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-739016
also aus ökonomischen Gründen nicht zu empfehlen sind. Ganz 
flüssige Farben finden nur bei technischen Arbeiten Verwendung. 
Anerkannt gut sind die Moist colours, welche ich halb- 
feuchte Farben nenne, weil sie ein Mittelding zwischen 
ersteren und den harten Farben in Tafeln sind. Der Vortheil, 
welchen die Moist colours bieten, ist der, dass sie leicht löslich 
sind, also wenig Zeit erfordern um mit den1 Pinsel aufgelöst zu 
werden, und dass sie nicht wie die harten Farben sich mit der 
Zeifzerbröckeln, wohl aber zuweilen, wenn sie sehr lange nicht 
benützt werden, gänzlich verhärten und unlöslich werden. 
Fig- 
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Die besten Moist colours erzeugt die Firma Winsor ä New- 
ton, 37, 38, 39 und 40, Rathbone Place, London. Man bekommt 
diese Farben in entsprechenden Farbenkästen in allen grösseren 
Parbenhandlungen Europe's. Sie werden in Porzellannäpfchen, 
mit Staniol und Papier umwickelt, verkauft, und zwar in 
zweierlei Grössen (Fig. 6). 
Es gibt zahlreiche Imitationen dieser Farben, welche aber 
zumeist den englischen an Güte weit nachstehen. 
Die Moist colours der Fabrik H. Schminke 8c C0mp., 
Düsseldorf, sind nach den Proben, welche ich damit anstellte, 
den englischen Färben ebenbürtig und zeichnen sich durch 
Reinheit der hiezu verwendeten Farben besonders aus. Der Preis 
ist dabei ein weit niedrigerer, Grösse und Ausstattung der 
Näpfchen den englischen ähnlich. 
Eine Nachbildung der englischen Farben; und zwar ihnen 
kaum nachstehend, erzeugt die Fabrik Günther Wagner, Hannover 
und Wien, gleichfalls in den grösseren Farbenhandlungen zu be- 
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