Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Technik der Aquarell-Malerei
Person:
Fischer, Ludwig Hans
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-738486
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-738942
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Bekannt gut und sehr elastisch  besonders für kleinere 
Sorten  sind die Marder- und nach diesen die Zobelpinsel. 
Für grössere Sorten zu empfehlen sind die englischen 
(Winsor 81 Newton) Sable Brushes in Blechhülsen flach oder 
rund (Fig. 4). 
Als Wasch- oder Lavirpinsel verwendet man Pinsel von 
der Form Fig. 5 oder die doppelten Lavirpinsel.  
Fis- 
Fig" 
Sehr empfehlenswerth sind die Cherionpinsel in Schwanen- 
kiel für mittelstarke Sorten, dieselben sind sehr elastisch mit 
sehr feiner Spitze. Da diese aber ziemlich kurzhaarig sind, 
so hat man bei Einkauf darauf zu achten, sich jene mit den 
längsten Haaren auszuwählen. 
Weniger gut, wiewohl immerhin brauchbar und sehr 
billig sind die gewöhnlichen französischen Pinsel. 
Camel hair brushes (Kameelhaarpinsel) halten zwischen 
beiden letztgenannten die Mitte. 
Sehr gut sind jene in Nürnberg erzeugten Pinsel von 
Louis Meunier; überhaupt fangen die deutschen Fabrikate an, 
den fremden den Rang abzulaufen.
        

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