Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Technik der Aquarell-Malerei
Person:
Fischer, Ludwig Hans
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-738486
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-738848
Leider sind die besten Firmen nicht immer verlässlich, 
namentlich wird seit einer Reihe von Jahren anstatt des thieri- 
sehen Leimes vegetabilischer verwendet. Letzterer, vielleicht 
durch einen Fehler in der Manipulation bei der Leimung, 
vielleicht durch spätere Einflüsse der Temperatur und Feuchtig- 
keit zersetzt, erzeugt Mängel im Papiere, welche es zur Malerei 
gänzlich untauglich machen. Benützt man solches Papier, so 
Fig. 
gewahrt man beim Anlegen einer Fläche, dass die Farbe an 
einzelnen Stellen sich verdichtet und Flecken bildet, es ist, als 
wären jene Stellen zu Fliesspapier geworden, in welche die 
Farbe so eindringt, dass sie auf der Rückseite des Papieres 
zum Vorscheine kommt. 
Nebenstehend eine Probe solchen Papieres, welches mit 
einer gleichmässigen Farbe überzogen ist und auf welcher 
diese Flecken sichtbar geworden sind. (Fig. 1.) 
Da man solchen Papieren diesen Uebelstand vorher gar 
nicht ansieht, so ist es gerathen, jedes Papier, bevor man es 
yerwendet, stark feucht zu machen oder in Wasser zu legen, 
wonach diese Flecken, wenn welche vorhanden sind, sichtbar
        

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