Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Technik der Aquarell-Malerei
Person:
Fischer, Ludwig Hans
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-738486
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-739895
darum, die Grössenverhältnisse richtig zu stellen. Man bedenke 
nur, welche Erleichterung es bietet, wenn man z. B. in einer 
perspectivisch zu zeichnenden Arcadenhalle alle perspectivischen 
Linien der Bogen- und Säulendicken richtig {ixirt hat; die 
Details hinein zu zeichnen wird dann keine Schwierigkeiten 
mehr machen. Es gibt oft Motive, welche fast unmöglich zu 
construiren sind, da man ja die Grössen nicht messen kann und 
eine Zeichnung nach dem Augenmasse sehr viel Zeit erfordert 
 wenige Linien mit diesen Apparaten bieten dann so viel 
Anhaltspunkte, dass die weitere Zeichnung keine Schwierigkeiten 
mehr bietet. 
Auch zu figuralen Zeichnungen eignen sich diese Apparate; 
mit wenigen Strichen wird man die Bewegung einer Figur oder 
die Hauptlinien eines Kopfes fixirt haben. 
Dieser Apparat ist auf Bestellung zu haben bei Lenoir 
ä Forster, Wien, IV., Waaggasse S, die Camera lucida ist stets 
Vorräthig. 
Die Camera obscura kann gleichfalls als Hilfsapparat 
verwendet werden, und zwar in verschiedenen Gestalten, da die- 
selbe aber entweder keine besonderen Vortheile bietet oder gut 
und bequem construirt zu volurninös ist, als dass man sie 
praktisch nennen könnte und nur zu ganz aussergewöhnlichen 
Arbeiten (Aufnahmen von Panoramen) von Werth wäre, so 
brauche ich füglich nicht weiter darauf einzugehen.
        

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